Beirat im Süden tagte
Projekte für Bewegung im Stadtteil

Ahlen -

Wenn junge Kinder mit ihren Eltern am Sonntagmorgen zusammenkommen und kostenlos einem Bewegungs- und Sportangebot nachgehen können, dann ist dies auch ein Verdienst des Stadtteilbeirats Süd. Dieser tagte aktuell im Stadtteilbüro an der Gemmericher Straße und hat sich einstimmig für die Finanzierung des Projektes ausgesprochen.

Donnerstag, 21.02.2019, 17:15 Uhr aktualisiert: 21.02.2019, 17:20 Uhr
Der Stadtteilbeirat: Lutz Henke, Anna Kalus, Wilfried Schein, Hermann Huerkamp, Beate Wichmann, Thomas Christowzik, Ralf Topp, Durmus Tüney, Wilfried Born, Sabine Hartmeier, Heinrich Sinder
Der Stadtteilbeirat: Lutz Henke, Anna Kalus, Wilfried Schein, Hermann Huerkamp, Beate Wichmann, Thomas Christowzik, Ralf Topp, Durmus Tüney, Wilfried Born, Sabine Hartmeier, Heinrich Sinder Foto: Stadtteilbüro

„Bewegung ist in der heutigen Zeit gerade am Wochenende wichtiger denn je“, stellte der Vorsitzende des Beirats, Ralf Topp , fest und stieß bei allen Beiratsmitgliedern auf offene Ohren. Das Projekt in Trägerschaft des Stadtteilforums wird 14-tägig für sechs- bis zwölfjährige Kinder in der Sporthalle der ehemaligen Mammutschule mit großem Erfolg umgesetzt, erläuterte Hermann Huerkamp , Geschäftsführer des Stadtteilforums. „Das Angebot hat es verdient, fortgesetzt zu werden.“

Hintergrund der Förderung ist die Beratung des Stadtteiletats, der im Ahlener Süden – auch gern „Mexiko“ genannt – zur Förderung bewohnerschaftlichen Engagements aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt und der Stadt Ahlen eingerichtet worden ist. Über die Bewilligung der Anträge entscheidet der Stadtteilbeirat, der sowohl aus dem Vorstand des Stadtteilforums als auch aus Bewohnern besteht, die sich für den Ahlener Süden stark machen wollen.

Auf der Agenda standen weitere Projekte, die allesamt die Zustimmung des Beirats fanden. Unter „Urlaub ohne Koffer“ versteht man eine „Urlaubsmaßnahme“ für 25 ältere Menschen aus dem Süden, die über fünf Tage im August in der Christuskirche ihr Tagesdomizil finden, von dort aus verpflegt werden und sich an einem breiten Programm erfreuen dürfen. „An dieser Maßnahme nehmen 18 ehrenamtliche Helfer aus dem Stadtteil teil“, freute sich Heinrich Sinder als Trägervertreter der Caritas über die Unterstützung aus der Bevölkerung. Auch die weiteren Maßnahmen – Anlaufstelle „Älter werden im Süden“ im Stadtteilbüro Süd und „Enkel Dich jung mit Stadtteil-Oma und -Opa“ im Kindergarten St. Ludgeri – fanden nach kurzer, sachlicher Diskussion die Zustimmung, so dass alle beteiligten Vertreter mit dem eindeutigen Zuspruch zufrieden waren.

Ralf Topp konstatierte dies abschließend mit klaren Worten: „Viele wichtige Projekte sind für die Bürger auf den Weg gebracht worden und werden nun umgesetzt.“

Da sich der Beirat auch immer mit der Ideenfindung beschäftigt, kamen zwei weitere Anregungen zur Sprache. Einmal wurde die Erneuerung der Fassade des städtischen Kiosks am Richterbach-Park erwähnt und zum zweiten die Nutzung des Schulhofs der alten Mammutschule als Verkehrsübungsplatz für Kinder. Diese Ideen sollen nun auf ihre Machbarkeit vom Stadtteilbüro Süd überprüft werden.

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