Thema Glasfaser im Ortsausschuss Vorhelm
Förderung bringt schnelleres Netz

Vorhelm -

Was die Versorgung mit schnellem Internet angeht, sieht Ralf Hübscher Vorhelm gut aufgestellt. Der Breitbandkoordinator des Kreises Warendorf gab den Mitgliedern des Ortsausschusses am Dienstagnachmittag einen Sachstandsbericht zum Ausbau der Kapazitäten.

Donnerstag, 28.02.2019, 13:56 Uhr
So sieht ein Glasfaserkabel aus. Strukturförderer Lutz Henke hatte es als Anschauungsobjekt mitgebracht.
So sieht ein Glasfaserkabel aus. Strukturförderer Lutz Henke hatte es als Anschauungsobjekt mitgebracht. Foto: Christian Wolff

„Im September 2016 wurde entschieden, dass alle Gebiete, in denen Anschlüsse unter 30 Mbits vorhanden sind, über ein Bundesprogramm versorgt werden sollen“, so Hübscher. „Ziel ist mindestens ein Gigabit pro Anschluss. Derzeit werden die Angebote der Anbieter geprüft.“ Ende des zweiten Quartals 2019 soll ein Konzessionsvertrag erstellt werden, der bei der Bundesnetzagentur vorgelegt werden muss. Baubeginn könnte dann im vierten Quartal sein. „In Ahlen geht es um 1421 Haushalte, elf Schulen und 131 Unternehmen in Gewerbegebieten. „Ziel ist, alles zu versorgen, auch die äußersten Randgebiete. Das hat nichts mit Vorwahlnummern zu tun“, erklärte Hübscher.

In Vorhelm gebe es neben dem Netz der Telekom , die bisher im sogenannten Vectoring-Verfahren arbeitet, auch Anschlüsse von „Unitymedia“, die gigabitfähig sind. Neue Übertragungsstandards erhöhen bei beiden Unternehmen die verfügbare Bandbreite.

Erhard Richard (CDU) geht davon aus, dass auch die Telekom mittelfristig nicht an Glasfaser vorbeikommt. „Sie muss ein Interesse daran haben, um auf Dauer konkurrenzfähig zu bleiben“, sagte er und lobte den Kreis, der die Gunst der Stunde genutzt habe, um die Versorgung auf dem Land voranzutreiben. „Kann die Stadt Ahlen sicherstellen, dass auch der Rest, der nicht abgedeckt ist, gefördert wird?“, wollte Kristian Knipping (FWG) wissen. „Das kann ich sofort versprechen“, sagte Strukturförderer Lutz Henke. Im Stadtgebiet handele es sich um rund 100 Adressen.

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