Zum Bau des Ahlener Rathauses 1975-1977
Absturz zwei Tage vor Bezug

Ahlen -

Der Weg für ein neues oder saniertes Rathaus ist nach dem Ministerentscheid, den „Parade-Bau“ nicht unter Denkmalschutz zu stellen, frei. Egal, ob die Ratsentscheidung für einen Abriss fällt oder nicht – ein bebilderter Blick zurück lohnt allemal.

Freitag, 08.03.2019, 07:00 Uhr
Der Planentwurf des Architekten Christoph Parade spielte tief in die sogenannte „Kernstadtsanierung“ herein: Die gesamte südliche Bebauung des Marktplatzes sollte für moderne Nachfolger weichen.
Der Planentwurf des Architekten Christoph Parade spielte tief in die sogenannte „Kernstadtsanierung“ herein: Die gesamte südliche Bebauung des Marktplatzes sollte für moderne Nachfolger weichen. Foto: Rolf Kersting

Fast ein Jahrzehnt lang beschäftigte sich die Ahlener Politik mit dem Bau eines neuen Rathauses, bis die Bagger im Jahr 1975 sichtbar ihre Arbeiten aufnahmen. Schon Ende der 1960er Jahre waren Standorte begutachtet, erste Entwürfe ausgewertet und lange Diskussionen geführt worden. Am Ende machte der Zweitplatzierte, das Architekturbüro Parade aus Düsseldorf, das Rennen.

Im Zuge des Neubaus am Werseufer nahe der Westenmauer mussten zahlreiche Altbauten nach und nach abgerissen werden, darunter auch die alte Westenschule. An ihre Stelle trat für damalige Verhältnisse etwas „Hypermodernes“.

Impressionen vom Bau des Rathauses 1975-1977

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  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Christian Wolff
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv
  • Impression aus der frühen Baugeschichte des „neuen“ Ahlener Rathauses. Foto: Archiv

Skeptiker mögen es als schlechtes Omen gewertet haben, als nur drei Tage vor dem Einzug der Verwaltung ein 36-Jähriger aus Neuwied in die Tiefe stürzte und starb. Der Bauarbeiter war gerade damit beschäftigt, eine defekte Scheibe der prägnanten Glasfassade auszutauschen, als er den Halt verlor. Und eben diese Fassade sollte in den Jahrzehnten danach immer wieder für Schlagzeilen sorgen. Schon 1978, ein Jahr nach der Rathaus-Eröffnung, tropfte es im siebten Obergeschoss und darunter von der Decke. Die „Ahlener Volkszeitung“ mutmaßte „Pfusch am Bau“, doch die ausführende Baufirma konnte wegen Insolvenz nicht mehr in Regress genommen werden. Das, was folgte, ist eine andere Geschichte . . .

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