Ahlen zeigt Flagge
Buntes Zechengelände

Ahlen -

Im Juni startet das elfte Fest der Kulturen. Die Organisatoren blickten schon mal voraus.

Samstag, 09.03.2019, 20:06 Uhr aktualisiert: 09.03.2019, 20:32 Uhr
Zum ersten Treffen kamen Mitmacher und Organisatoren des bunten Kulturenfestes im Zeppelincarree zusammen.
Zum ersten Treffen kamen Mitmacher und Organisatoren des bunten Kulturenfestes im Zeppelincarree zusammen. Foto: Peter Schniederjürgen

Zum elften Mal zeigt Ahlen Flagge für das bunte kulturelle Miteinander der Kulturen. „Auch in diesem Jahr wieder auf der Zeche“, sagt Elke Kreutzer vom Innosozial-Organisationsteam.

Von Samstag, 29. Juni, 18 bis 24 Uhr, bis Sonntag, 30. Juni, von 11 bis 18 Uhr läuft es rund um die Fördertürme international bunt. Am Donnerstagabend trafen sich die ersten Teilnehmer zum Infotreffen im Zeppelincarree.

„Unser Motto für die Inklusion ‚Gemeinsam verschieden sein‘ lässt uns an den Erfolg der vergangenen Jahre anknüpfen“, führt Angieszka Bednorz (Innosozial) aus. Die Beteiligten sind sich sicher: Integration und Inklusion liegen nahe beiein­ander. „Beides wendet sich gegen Ausgrenzung“, setzt Kollegin Hatice Yesilyaprak hinzu. Denn es sind nicht nur Zuwanderergruppen betroffen. Inklusion soll alle unterstützen. Gleich, ob behindert durch körperliches oder geistiges Handicap oder durch mangelnde Sprachkompetenz, ob durch Herkunft, Kultur und Religion, der sexuellen Orientierung oder andere „Merkmale“.

Auf dem Zechengelände wird wieder ein multikulturelles Bühnenprogramm für bunte Unterhaltung sorgen. Und das mit einer Mischung aus musikalischen, künstlerischen und sportlichen Aufführungen. Der Klassiker des bunten Festes ist die wörtlich internationale Küche. Stände bieten Essen und Trinken aus verschiedensten Kulturen.

Alle Vereine und Gruppen sind eingeladen, hier vor Ort um Mitglieder zu werben, indem sie sich durch kreative Aktivitäten darstellen. Das internationale Musikprogramm ist natürlich wieder live und die Kinder- und Tanzgruppen werden dabei schnell zu den Lieblingen des Publikums.

Mitmachen kann, wer Lust und ein Programm hat. Ob Kindergärten, Schulklassen und Schülervertretungen oder Vereine, soziale und kulturelle Gruppen oder Initiativen wie Selbsthilfegruppen, Sportvereine, Elterngruppen, aber auch Firmen und Parteien können sich präsentieren. „Eingeladen ist jeder, der ein Zeichen für Inklusion setzen will“, hebt Elke Kreutzer hervor. Sie bittet alle Teilnehmer um Werbung für das Fest.

Das nächste Infotreffen ist am 11. April um 17.30 Uhr. Am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr ist ein „Vor-Ort-Treffen“ auf der Zeche „Westfalen“, auch bei schlechtem Wetter, angesetzt.

 

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