Infoabend über CAM-Projekt in Tansania
Eine „Oase der Hoffnung“

Ahlen / Sendenhorst -

Unter der Überschrift „Das CAM-Projekt – Eine Oase der Hoffnung“ lädt der Freundeskreis Bagamoyo für Donnerstag, 21. März, um 19.30 Uhr zu einem Infoabend ins Haus Siekmann nach Sendenhorst ein.

Mittwoch, 13.03.2019, 15:00 Uhr
Beim Aufbau der Farm in Mlandizi haben auch „Science Buddys“ aus Ahlen mitgeholfen.
Beim Aufbau der Farm in Mlandizi haben auch „Science Buddys“ aus Ahlen mitgeholfen. Foto: Privat

Die Abkürzung CAM steht für „ Cor Ardens Mlandizi“, was so viel bedeutet wie „Mit brennendem Herzen für Mlandizi“. In der Nähe des Dorfes Mlandizi in Tansania entsteht nämlich seit sechs Jahren ein Ausbildungszen­trum für benachteiligte Jugendliche, das von einigen Deutschen, darunter auch Ahlener, finanziell und durch konkrete Mitarbeit unterstützt wird. Insbesondere die jungen Freiwilligen, die „Konkreten Friedensdienst NRW“ – finanziert durch Engagement Global – in Tansania geleistet haben, sind von ihren Erlebnissen beeindruckt.

Da sich der Initiator und Leiter des Projekts, der Spiritaner-Pater Peter Kilasara, für einige Tage in Deutschland aufhält, bietet sich eine gute Gelegenheit, die Geschichte des CAM-Projekts in Bildern, Informationen und Interviews vorzustellen sowie Father Peter persönlich kennenzulernen und zu seinen Plänen zu befragen.

Mehrfach wurde in der Presse über Besuche von deutschen Unterstützern in Tansania berichtet, die im Zuge der Entwicklungszusammenarbeit den Aufbau des CAM miterlebt haben. Es ist daher reizvoll, den Prozess der Entwicklung in Bildern und Berichten nachvollziehen zu können.

Es ist die Geschichte der Initiative eines katholischen Paters, der über viele Jahre in Italien das Schicksal afrikanischer Flüchtlinge begleitete und mit dem Vorsatz in seine Heimat zurückkehrte, den Jugendlichen vor Ort ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

So entstand neben einer fruchtbaren Farm, die demnächst die Bewohner ernähren soll, auch ein Werkstattkomplex, der Möglichkeiten für die Ausbildung der jungen Tansanier schafft. Father Peter, der in zahlreichen Handwerksdisziplinen bewandert ist, hat es trotz geringer finanzieller Mittel, trotz schwieriger Umstände, schon sehr weit gebracht, und zwar mit einfachen Mitteln, ohne den Einsatz von Maschinen wie Bagger oder Kräne.

Der Eintritt ist frei, aber angesichts der weiteren Aufbauarbeit, die noch vor ihm liegen, würde sich Father Peter natürlich über einen freiwilligen Spendenbeitrag freuen.

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