Online-Voting zur „Rathausfrage“
Deutliche Mehrheit gegen Abriss

Ahlen -

Viele Ahlener hängen offenbar doch an „ihrem“ Rathaus. Das Zwischenergebnis des Online-Votings der WN zur „Rathausfrage“ ist jedenfalls durchaus überraschend: Von 987 Teilnehmern (Stand Freitag, 17 Uhr) stimmten exakt 600 für die Sanierung.

Samstag, 16.03.2019, 12:00 Uhr
Der Zwischenstand der Online-Abstimmung unserer Zeitung zur Zukunft von Rathaus und Stadthalle: 61,4 Prozent sind für eine Sanierung.
Der Zwischenstand der Online-Abstimmung unserer Zeitung zur Zukunft von Rathaus und Stadthalle: 61,4 Prozent sind für eine Sanierung. Foto: Ulrich Gösmann

Nach der am 6. März bekannt gegebenen Entscheidung von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach ( CDU ), das Ahlener Rathaus und die Stadthalle nicht un­ter Denkmalschutz zu stellen, hat die Diskussion um die Zukunft des Kultur- und Verwaltungszentrums wieder an Fahrt aufgenommen. Der Stadtrat hat nun die freie Wahl, beide Gebäude entweder – ohne Denkmalschutzauflagen – zu sanieren oder sie komplett abzureißen und neu zu bauen.

Vor einer Woche hatten wir Sie, liebe Leser, dazu aufgerufen, sich an der Debatte zu be­teiligen und an unserem Online-Voting teilzunehmen. Die Zwischenauswertung ergibt folgendes Meinungsbild: Bis Freitagnachmittag 17 Uhr wurden 978 Stimmen abgegeben – davon 600 für die Erhaltung und Sanierung des „Parade-Baus“. Das entspricht 61,4 Prozent. „Beide sollten abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden“, finden 378 Teilnehmer (38,7 Prozent). Eine sehr deutliche Mehrheit also für Plan A.

Auch zahlreiche, zum Teil ausführliche Leserbriefe sind zu dem Thema in der Redaktion eingegangen, von denen die „AZ“ in ihrer Samstagausgabe auf ei­ner Sonderseite einen ersten Teil veröffentlicht. Die meisten Absender äußern ebenfalls eine klare Präferenz für die Erhaltung und Instandsetzung von Rathaus und Stadthalle.

Schreiben Sie uns gerne auch weiterhin eine E-Mail an redaktion.ahlen@wn.de. Sie können auch nach wie vor ganz einfach per Klick online abstimmen unter www.wn.de/ahlen. Die weiteren Einsendungen werden wir in den kommenden Ausgaben auswerten.

Die Verwaltung will am Dienstag, 19. März, im Stadtplanungs- und Bauausschuss erläutern, wie sie mit dem Ministerentscheid umzugehen gedenkt.  

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