Nacht der Bibliotheken
Buch und Spiel Hand in Hand

Ahlen -

Volles Haus in der Stadtbücherei: Zur Nacht der Bibliotheken kamen viele kleine und große Gäste. Die fanden ein Angebot vor, das sich sehen lassen konnte.

Montag, 18.03.2019, 14:46 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 18:58 Uhr
„Wie funktioniert es nur?“ Gar nicht so leicht dieses Geschicklichkeitsspiel, finden Sherin Tutas und Jessica Heimann. Fachfrau Nicole Steinar kann aber helfen.
„Wie funktioniert es nur?“ Gar nicht so leicht dieses Geschicklichkeitsspiel, finden Sherin Tutas und Jessica Heimann. Fachfrau Nicole Steinar kann aber helfen. Foto: Peter Schniederjürgen

Fast wie bei einem Schlussverkauf warteten am Freitagabend die Besucher vor der Stadtbücherei. Als um 19 Uhr die Türen aufgingen, war das der Startschuss zur „Nacht der Bibliotheken“. Dem Motto des Abends „Mach es!“ hatte die Bücherei noch ein „Spiel es!“ angehängt und dieser Aufforderung folgten die Gäste gerne. „Im ganzen Erdgeschoss wird gespielt“, hatte Büchereileiterin Ewa Salamon eingeladen.

Ruth Rätze und ihre gut gelaunten Mitarbeiterinnen der „Spielerei“ hatten zahllose Gesellschaftsspiele ausgepackt und aufgebaut. Darunter Brandneues von der Spielemesse und diverse Klassiker. Dabei ging es durchaus temperamentvoll zu, denn „Lucky Lachs“ zum Beispiel ist nichts für stille Gemüter. Da rennen die Mitspieler um den Tisch herum und suchen den Partner mit lauter Stimme.

Auf der anderen Seite des Erdgeschosses hatte sich der Ahlener Spieltreff eingerichtet. Hier ging es bei den sehr komplexen Spielen deutlich ruhiger, aber mit genauso viel Spaß an der Sache zu. „Wir haben hier viele Klassiker, die wir bei unseren Treffen auf Mittrops Hof auch spielen“, stellte Jochen Leifeld vor. Der Spieletreff läuft einmal samstags und einmal mittwochs im Monat und ist offen für alle. Es werden Karten-, Brett- und Würfelspiele geboten und einen Menge Spaß und Kontakt. Der nächste Mittwochstreff ist am 27. März von 18.30 bis etwa 22 Uhr, der nächste Samstagstreff am 27. April von 14.30 bis 18 Uhr.

Ebenfalls im Erdgeschoss hatte Annika Neumann vom Jugendamt mit einem besonderen Programm Stellung bezogen. Unter dem Motto „Corpus Libris“ wurden Porträts der besonderen Art gemacht. „Wir suchen ein Buch mit einem halben Gesicht auf dem Einband“, zeigte Ewa Salamon. Annika Neumann dirigierte das Buch so, dass es zur realen menschlichen Gesichtshälfte der Teilnehmer passte und machte dann ein Foto. „Das geht dann per Bluetooth auf das Handy und wird danach bei uns gelöscht“, versicherte Annika Neumann. Eine Aktion, die viel Beifall fand und für viele Lacher sorgte.

Derweil lief im Obergeschoss ein Bücherflohmarkt – die Gelegenheit zum Stöbern nach Urlaubsliteratur oder Nachschlagewerken. „Wir haben hier für den kgv eingekauft“, freute sich Silvia Adam-Recker für den Hilfeverein „Keiner geht verloren“ über ein paar günstige Bücherfunde, die in der Vereinsbibliothek als Nachschlagewerke ihren Platz finden.

Im Lesecafé gab es für die Gäste zur Abrundung des Abends Kaffee, Tee und Süßes aus fairem Handel.

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