BAS-Diskussionsabend
Regeln für Werbung im Umzug unklar

Ahlen -

Die Karnevalisten ließen am Donnerstagabend im „Hof Münsterland“ bei einer Diskussionsrunde des Bürgerausschuss zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS) die abgelaufene Session Revue passieren. Diese verlief zur allgemeinen Zufriedenheit, nur wenige Kritikpunkte kamen auf.

Samstag, 23.03.2019, 23:00 Uhr aktualisiert: 24.03.2019, 06:00 Uhr
Die Bilanz der närrischen Session mit einem gelungenen Rosenmontagsumzug als Höhepunkt fiel positiv aus. Der BAS-Vorstand mit Christian Weirowski, Bianka Peters, Alexander Wilk, Jürgen Drews und Michael Peters (kl. Foto v.l.) musste sich nur wenig Kritik anhören.
Die Bilanz der närrischen Session mit einem gelungenen Rosenmontagsumzug als Höhepunkt fiel positiv aus. Der BAS-Vorstand mit Christian Weirowski, Bianka Peters, Alexander Wilk, Jürgen Drews und Michael Peters (kl. Foto v.l.) musste sich nur wenig Kritik anhören. Foto: Peter Harke, Ralf Steinhorst

„Ich meine, wir hatten eine schöne Karnevalssession“, begrüßte der bald scheidende BAS-Vorsitzende Christian Weirowski die gut besuchte Versammlung, um hinzuzufügen: „Rosenmontag haben wir wirklich Glück gehabt, trocken durchzukommen.“ Lediglich der Besuch zur Stadtübergabe auf dem Marktplatz sei nicht zufriedenstellend gewesen, da habe das Wetter den Karnevalisten einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Wie zu erwarten wurde die Zuggeschwindigkeit des Rosenmontagszuges angesprochen, ein Dauerthema in den jährlichen BAS-Diskussionsrunden. „Ich fand die Geschwindigkeit gut, und ich konnte nicht schnell gehen“, gab Karl-Heinz „Carlo“ Wilk die Meinung der meisten Karnevalisten wieder. Ralf Mersch, Adjutant des auch anwesenden Stadtprinzen Uwe I .(Beyer) freute sich darüber, dass die Oststraße sehr gut gefüllt war. Lediglich bei der Aufteilung der Kapellen in Kombination mit den musikbestückten Wagen kam leichte Kritik auf, weil sich diese teilweise akustisch überlagerten.

Karneval muss auch finanziert werden, schließlich müssen die einzelnen Gruppen nicht nur das Wurfmaterial, sondern auch die Aufbauten der Wagen selbst bezahlen. Sponsorenhilfe ist daher willkommen. „Wir haben auf Werbebanner verzichtet, weil wir das laut Anmeldungsformular nicht durften“, zeigte sich Michael Rose angesäuert, so auf Sponsorengelder verzichtet zu haben, während andere Gruppen mit Werbung im Zug vertreten waren. Der technische Leiter Jürgen Drews wies auf eine Lockerung der Werbebannerregelung hin, einige Gruppen hätten allerdings noch das alte Anmeldeformular erhalten. Er versprach zum nächsten Jahr Besserung.

Ein weiterer Kritikpunkt war der überforderte Service im Zelt am Markt zum Kneipenkarneval, die Getränkeversorgung war nicht ideal. Christian Weirowski nahm es positiv, das neue Konzept, rund um den Markt zu feiern, habe zu nicht erwarteten Besucherzahlen im Zelt geführt. Zum nächsten Jahr werde mit dem Festwirt besprochen, wie die Situation entspannt werden kann. Zum Verkauf der BAS-Orden konnte der stellvertretende Säckelmeister Alexander Wilk noch keine Angaben machen, weil der Rücklauf durch die Karnevalsvereine noch nicht abgeschlossen ist.

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