MGV „Concordia Ahlen“
Alle müssen fleißig proben

Ahlen -

Mit einem Rückblick auf die Aktivitäten des letzten Jahres eröffnete Vorsitzender Franz-Josef Börste in der Begegnungsstätte von St. Marien am Donnerstagabend die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins „Concordia“, der in diesem Jahr 162 Jahre besteht.

Samstag, 23.03.2019, 19:18 Uhr aktualisiert: 23.03.2019, 19:48 Uhr
Ehrung der „Sänger des Jahres“ (v.l.): Dieter Knaup, Dirigent Winfried Thorwesten, Winfried Diekmann, Rudi Berkemeier, Fulvio Perini, Ulrich Scheffer, Hermann Neuhaus, Vorsitzender Franz Josef Börste und Hubert Behrens.
Ehrung der „Sänger des Jahres“ (v.l.): Dieter Knaup, Dirigent Winfried Thorwesten, Winfried Diekmann, Rudi Berkemeier, Fulvio Perini, Ulrich Scheffer, Hermann Neuhaus, Vorsitzender Franz Josef Börste und Hubert Behrens.

Es war ein Jahr mit Licht- und Schattenseiten ohne Vorstandswahlen, ohne Konzert und ohne eine mehrtägige Reise. Ein Höhepunkt war der von Franz Kimmeyer vorbereitete Ausflug mit der musikalischen Mitgestaltung ei­nes Gottesdienstes im Dom von Xanten. Der Ausfall des Jahresabschlusssingens als Einleitung der Weihnachtszeit wurde von vielen Mitgliedern und Familienangehörigen bedauert. Eine Wiedereinführung ist in Erwägung gezogen. Die Mitgestaltung des Karnevalgottesdienstes fand Anerkennung bei allen Beteiligten.

Die Mitgliederentwicklung stagniert, ist wie in vielen Chören tendenziell eher rückläufig. Trotzdem hat der Vorstand für den 6. Oktober ein Konzert in der Stadthalle geplant, das den Chormitgliedern in der Vorbereitung einiges abverlangt.

Es ist eine lange Tradition des MGV „Concordia“, dass eine Anwesenheitsliste die Teilnahme an den wöchentlichen Chorproben festhält, die von Rudi Berkemeier geführt wird. Kein Wunder, dass er als einziger ohne „Fehlschicht“ blieb und er sich den Pokal als „Sänger des Jahres“ sicherte. Nur einmal fehlten Vorsitzender Franz-Josef Börste , Winfried Diekmann, Dieter Knaup, Fulvio Perini und Horst Stemmer. Sie erhielten eine große Tafel Schokolade. Zwei Probenabende versäumten Hermann Neuhaus, Ulrich Scheffer und Dirigent Wilfried Thorwesten und drei Hubert Behrens.

Das bebilderte Jahresprotokoll wurde von Wilfried Kleinekofort gefertigt. Da er verhindert war, stellte Franz Kimmeyer es vor.

Norbert Kleinhans gab den Kassenbericht, der positiv für den Verein ausfiel. Gerd Koch, der mit Willibald Hartleif die Kasse geprüft hatte,stellte den Antrag auf Entlastung des Kassierers und des Vorstandes, dem die Mitglieder entsprachen. Als neuer Kassenprüfer wurde Peter Schmies vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Chorleiter Wilfried Thorwesten appellierte an die aktiven Mitglieder, sich regelmäßig und engagiert an den Chorproben zu beteiligen. Nur wenn alle Stimmlagen ausreichend vertreten sind, lässt sich ein öffentliches Konzert realisieren, das ein Querbeet-Angebot musikalischer Themen beinhalten soll.

Thorwesten und Vorsitzender Franz-Josef Börste hielten ein Plädoyer für die Teilnahme an einem geplanten Probenwochenende am 18. und 19. Mai in Bielefeld. Es müssten mindestens 30 Sänger in allen Stimmlagen vertreten sein, ohne die ein öffentliches Konzert nicht zu realisieren sei. Nun liegt es an den aktiven Sängern, die sich innerhalb der nächsten 14 Tage zu entscheiden haben, ob ein Konzert stattfindet oder nicht.

Dem erweiterten Vorstand gehören nach erfolgter Wahl als Notenwarte an: Hermann Neuhaus, Dieter Knaup, Wolfgang Heymann und Hans Hapke. Dieter Rensing, Friedhelm Ruenhorst, Gerd Krause, Werner Tomisczny und Wolfgang Heymann fungieren als Kassierer bei den fördernden Mitgliedern, Theo Recker und Josef Lücke sind Beisitzer im 1. und 2. Tenor, Fritz Horstman (Archiv), Rudi Berkemeier führt weiter die Anwesenheitsliste bei den Proben und Hubert Peters kümmert sich um die Internetseite.

Die Änderung der Vereinssatzung wegen der europäischen Datenschutzgrundverordnung wurde einstimmig beschlossen. Ein Angebot für einen mehrtägigen Ausflug soll erarbeitet werden. Auf Vorschlag von Peter Schmies soll ein Vereinslied zukünftig Probenabende und Feste beschließen. Vorsitzender und Dirigent werden den Mitgliedern ein schon recht bald einen Vorschlag machen.

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