Zwischen Nordstraße und Lütkeweg
„Zwillinge“ schließen die Lücke

Ahlen -

Zwei fast identische Gebäude werden die Lücke füllen, die seit dem Abriss der alten Geringhoff-Verwaltung zwischen Nordstraße und Lütkeweg entstanden ist. Baustart für die „Zwillinge“ ist voraussichtlich im September.

Dienstag, 02.04.2019, 19:30 Uhr
Wer von der Warendorfer Straße in Richtung Innenstadt unterwegs ist, soll künftig nicht mehr auf Brachland und leere Nachbarfassaden blicken. Der einstige Standort der Verwaltung des Landmaschinenherstellers Geringhoff wird durch Zwillingsgebäude mit 14 Wohnungen geschlossen – mit bewusster Öffnung in den grünen Innenhof.
Wer von der Warendorfer Straße in Richtung Innenstadt unterwegs ist, soll künftig nicht mehr auf Brachland und leere Nachbarfassaden blicken. Der einstige Standort der Verwaltung des Landmaschinenherstellers Geringhoff wird durch Zwillingsgebäude mit 14 Wohnungen geschlossen – mit bewusster Öffnung in den grünen Innenhof. Foto: Architekturbüro Heitfeld

Das war kein Aprilscherz: Die Baulücke auf dem Geringhoff-Eck wird tatsächlich in absehbarer Zeit geschlossen. Doch anders als im scherzhaften Artikel in der Printausgabe der „Ahlener Zeitung“ vom 1. April wird die Ecke zwischen Nordstraße und Lütkeweg mit zwei nahezu identischen Baukörpern bestückt, die Platz für 14 hochwertige Wohnungen bieten. Baubeginn ist voraussichtlich im September.

„Die Idee mit dem Wellnesshotel war gar nicht so schlecht“, schickt Veit Scholdra augenzwinkernd voraus, als er sich am Dienstagvormittag mit seinen Mitgesellschaftern Carsten Heitfeld und Dietmar Kupfernagel von Projektbau Münsterland (PBM) auf dem künftigen Baufeld trifft. Der Entwurf, für den vor kurzem die Baugenehmigung erteilt wurde, werde tatsächlich auf aktuelle Marktlagen reagieren.

„Im bisherigen ,Quartier Geringhoff‘ konnten wir beispielsweise dem Bedarf an Drei-Zimmer-Wohnungen nicht gerecht werden“, erklärt Kupfernagel. „Das können wir nun umso besser. Wir wollen eben nicht nur große Wohnungen anbieten.“ Die einzelnen Parteien in den altstadtnahen Zwillingsgebäuden sollen nach letztem Planungsstand Größen zwischen 70 und 140 Quadratmetern umfassen – allesamt mit Balkon oder Wintergarten und per Aufzug erreichbar.

Auf dem Staffelgeschoss entsteht jeweils eine Penthousewohnung mit großer Dachterrasse. „Von da aus hat man zweifellos einen wunderbaren Blick über die halbe Stadt“, weiß Kupfernagel, denn bereits auf dem Altbau, der auf etwa gleicher Höhe stand, habe er die Sicht von oben geprüft.

Die PBM-Gesellschafter Dietmar Kupfernagel, Veit Scholdra und Carsten Heitdfeld (v.l.) stellten das Neubauprojekt vor.

Die PBM-Gesellschafter Dietmar Kupfernagel, Veit Scholdra und Carsten Heitdfeld (v.l.) stellten das Neubauprojekt vor. Foto: Christian Wolff

Eigentlich, gibt Carsten Heitfeld zu, hätte der Abschluss des „Quartiers“ schon eher erfolgen sollen. Schließlich erfolgte der Abriss der Altbauten des traditionsreichen Landmaschinenherstellers bereits ab April 2014. Doch zunächst hatte die Überplanung der Grundstücksteile zwischen Bismarckstraße und Lütkeweg Priorität. Nachdem feststand, dass das ursprünglich angedachte Gesundheitshaus an vorderer Stelle nicht umsetzbar ist, wollte PBM keine Schnellschüsse starten. „Wir haben uns parallel auch um die Entwicklung des alten Gärtnereigeländes an der Hammer Straße gekümmert“, erklärt er. Umso ausgereifter sei nun der aktuelle Entwurf des Ahlener Architekten für das Geringhoff-Eck. „Die zwei Gebäude an exponierter Stelle sind eckbetont, schließen die Baulücke, lassen aber bewusst noch einen Blick ins Grüne frei“, so Heitfeld. „Das gibt ein ganz anderes Bild, wenn man in Zukunft von der Warendorfer Straße aus in die Stadtmitte fährt.

Der Vertrieb der Wohnungen – ab 2890 Euro pro Quadratmeter – läuft provisionsfrei direkt vom Bauträger über die Firma Dietmar-Kupfernagel-Immobilien. Interessierten gibt er bereits jetzt gerne Informationen unter den Telefonnummern 80 34 89 oder 01 73 / 6 75 42 15. Etwa 15 Monate nach Baustart rechnen die Planer mit der Fertigstellung des Zwillingskomplexes.

Die zwei Gebäude an exponierter Stelle lassen bewusst noch einen Blick ins Grüne frei.

Carsten Heitfeld
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6513883?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker