Aramäer unterstützen Projekt
Spende für die Kreuzweg-Stele

Ahlen -

Die syrisch-orthodoxe Gemeinde St. Georg unterstützt den Förderverein Haldenkreuz mit einer großzügigen Spende von 970 Euro. „Wir Aramäer sehen uns als Ahlener mit aramäischen Wurzeln“, sagt Matthias Harman.

Samstag, 13.04.2019, 14:26 Uhr aktualisiert: 13.04.2019, 15:00 Uhr
Ein großer Scheck für den Haldenkreuzweg (v.l): Ivan Üre, Shabo Hanna, Josef Harman, Inge Piskorski, Martina Jotzeit und Matthias Harman.
Ein großer Scheck für den Haldenkreuzweg (v.l): Ivan Üre, Shabo Hanna, Josef Harman, Inge Piskorski, Martina Jotzeit und Matthias Harman. Foto: Peter Schniederjürgen

Dabei stellt der Sohn des örtlichen Dekans der Orthodoxen Kirche die Ökumene in den Vordergrund. „Ob bei Bibelwochen, Fußwallfahrt nach Telgte, Passionsspielen oder viele anderen kirchlichen Projekten. Wir sind selbstverständlich dabei und unterstützen, wo wir können“, betont Harman. So war es auch gar keine Frage, sich an dem künstlerisch gestalteten Haldenkreuzweg zu beteiligen. Das Projekt, das der Förderverein Haldenkreuz im Laufe vieler Jahre und zäher Verhandlungen realisieren konnte, wurde im Laufe der Woche auf der Halde aufgestellt.

„Die Idee zum Kreuzweg hat die Gemeinde von Anfang an begrüßt, daher hat der Vorstand und die Gemeinde nicht lange überlegen müssen, wie wir das Projekt unterstützen,“ führt der orthodoxe Christ aus. So übernahm die St.-Georg-Gemeinde eine Stele.

Die Idee zum Kreuzweg hat die Gemeinde von Anfang an begrüßt...

Matthias Harmann

„Der Kreuzweg mit den Stelen ist ein Geschenk an die Bürger“, hatte Martina Jotzeit, Vorsitzende des Haldenkreuzvereins, einmal gesagt. Das war Motivation genug für die Gemeinde, sich an diesem Geschenk für die Bürger ihrer gar nicht immer so neuen Heimatstadt zu beteiligen.

Die Geschichte der Aramäer in Ahlen begann 1964. Seit 1978 ist Josef Harman als Seelsorger und Pfarrer und seit 2013 als Dekan hier tätig. Für ihn ist die Ökumene immer wichtig. „Gerade die Aktivitäten des Haldenkreuzvereins unterstützen wir sehr gerne“, hebt der Geistliche hervor.

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