Ordnungsdienst kontrolliert
Osterfeuer nicht zur Abfallentsorgung gedacht

Ahlen -

Zum Schutz für Mensch und Tier gelten beim Abbrennen von Osterfeuern bestimmte Regeln. Auf die weist die Stadt noch mal hin.

Donnerstag, 18.04.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 12:22 Uhr
Die Planer des Osterfeuers an der Paul-Gerhardt-Kirche sind versiert. Sie wissen genau, was verbrannt werden darf und was nicht.
Die Planer des Osterfeuers an der Paul-Gerhardt-Kirche sind versiert. Sie wissen genau, was verbrannt werden darf und was nicht. Foto: Ralf Steinhorst

Osterfeuer dürfen nicht für die Abfallbeseitigung missbraucht werden, erklärt die Stadt Ahlen und ruft allen, die Osterfeuer veranstalten, noch einmal die Regeln ins Gedächtnis:

Verbrannt werden darf nur unbehandeltes Holz, Baum- und Strauchschnitt sowie Schnittholz. Das Feuer darf auf keinen Fall zur Beseitigung von sonstigen Abfällen, wie Haus- und Sperrmüll, Reifen, Plastikabfälle und ähnlichen Materialien, genutzt werden.

Als Mindestabstand zwischen der Feuerstelle und dem nächsten Wohngebäude sind 100 Meter einzuhalten. Sonstige Bauten müssen mindestens 25 Meter entfernt liegen. An öffentliche Verkehrsflächen darf das Feuer nicht näher als 50 Meter heranreichen, für Wirtschaftswege gelten zehn Meter Abstand.

Beim Anzünden dürfen keinesfalls flüssige Brennstoffe wie Benzin oder Öl verwendet werden, da sie bei unsachgemäßer Handhabung nicht nur gefährlich sind, sondern auch zu einer Verschmutzung von Boden und Grundwasser führen können.

Auch ist die Windrichtung zu beachten. Das Feuer darf nur so abgebrannt werden, dass nicht durch Rauch oder Funkenflug Menschen oder benachbarte Grundstücke gefährdet werden. Dass das Feuer stets beaufsichtigt wird und einfache Löschmittel (Sand, Schaufeln, Decken oder Gartenschlauch) für alle Fälle in der Nähe sind, sollte selbstverständlich sein. Ist das Brennmaterial zu Asche verbrannt, ist die restliche Glut zu löschen und gründlich gegen Funkenflug mit Erde abzudecken. Innerhalb einer Woche nach dem Abbrennen sind die Osterfeuerplätze zu säubern und die Verbrennungsrückstände zu entsorgen.

Der Ordnungsdienst wird zwischen Karsamstag, 20. April, und Ostermontag, 22. April, in den Abendstunden stichprobenweise prüfen, ob die Regeln zum Schutz von Mensch und Tier eingehalten werden. Abgebrannt werden dürfen nur fristgerecht angezeigte Osterfeuer.

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