Ahlener im dänischen Düppel
Versöhnung über den Gräbern

Ahlen / Sonderborg -

Die Fahrt nach Düppel hat Tradition. Ahlener gedenken in Dänemark den Opfern der Schlacht im Jahr 1864. Darunter waren auch Ahlener.

Donnerstag, 18.04.2019, 16:12 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 16:33 Uhr
Eine Delegation aus Ahlen begleitete die zentrale Gedenkfeier im dänischen Düppel.
Für den Freundeskreis Ahlener Soldaten legten dessen Vorsitzender Hans-Dieter Samson und Vorstandsmitglied Thomas Kras am Gedenkstein auf den Düppeler Schanzen einen Kranz nieder. Foto: Christian Wolff

Mit einer 30-köpfigen Abordnung nahm der Freundeskreis Ahlener Soldaten am Donnerstag erneut am jährlichen Gedenken auf den Düppeler Schanzen im dänischen Sonderburg teil. Bei der Schlacht im Jahr 1864 ließen auch Ahlener einst ihr Leben.

Stellvertretend legten der Vorsitzende Hans-Dieter Samson und Vorstandsmitglied Thomas Kras einen Kranz auf dem ehemaligen Schlachtfeld nieder. In bewegenden Worten schilderte Oberstleutnant Claus Claris von der Heimwehr die Geschehnisse vor mehr als 155 Jahren. Und er sparte dabei nicht mit Lob für das Engagement zur gemeinsamen Versöhnung über den Gräbern, das vor fast 20 Jahren von Ahlen ausging. Im kommenden Jahr wird das Aufklärungsbataillon 7 daher auch noch intensiver in die Feierstunde eingebunden. Dessen Kommandeur Oberstleutnant Timo Gadow ließ Grüße ausrichten und versprach, bei der dann 20. Düppel-Fahrt dabei zu sein.

Jens Peter Rasmussen, der für die Organisation verantwortlich zeichnete, unternahm mit den Ahlenern später eine Stadtführung. Bereits kurz nach der Ankunft am Mittwoch hatten die dänischen Freunde für einen herzlichen Empfang der Ahlener Delegation in Tiglev gesorgt. Zum Kameradschaftsabend luden sie die Ahlener ins Sögardlager ein.

(Weiterer Bericht folgt.)

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