Osterräderlauf in Dolberg
Kein Fehlstart – aber ein Fehlalarm

Dolberg -

Es war wieder ein Riesenspektakel: Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am Ostersonntag ab 18 Uhr rund 2500 Besucher ein, um dem diesjährigen Osterräderlauf am Halberg beizuwohnen.

Dienstag, 23.04.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 23.04.2019, 11:00 Uhr
Feuerräder und Feuerwerkskörper: Die rund 2500 Besucher des Osterspektakels wurden durch Theo Kerkmann (Heimatverein Dolberg) und Karl-Heinz Meiwes (stellvertretender Ahlener Bürgermeister) begrüßt.
Feuerräder und Feuerwerkskörper: Die rund 2500 Besucher des Osterspektakels wurden durch Theo Kerkmann (Heimatverein Dolberg) und Karl-Heinz Meiwes (stellvertretender Ahlener Bürgermeister) begrüßt. Foto: Marc Kreisel

Der Zauber von Licht und Schatten entfaltet sich immer erst nach Einbruch der Dämmerung. Das gilt sowohl für die Osterräder als auch das Höhenfeuerwerk. Dieses Spektakel lockte am Ostersonntag rund 2500 Zuschauer an den Fuß des Dolberger Halbergs.

Doch schon Stunden, bevor die ersten Feuerräder entzündet wurden, strömten die Menschenmassen zu den Ständen, die eigens für diese Großveranstaltung aufgebaut wurden. Schuld war das strahlende Osterwetter. Mit vorsommerlichen Temperaturen hatten selbst die Optimisten unter den Organisatoren kaum rechnen können.

Ab 18 Uhr ging‘s offiziell los. Als „Macher“ des Osterräderlaufs präsentierte sich ein weiteres Mal der Heimatverein Dolberg, der jedoch auf die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und des Schlepperstammtisches angewiesen war. Allen Beteiligten zollte Theo Kerkmann großes Lob. Die traditionsreiche Veranstaltung ging bereits zum 29. Mal über die Bühne, erfuhren die Gäste.

Bei den Begrüßungsreden von Theo Kerkmann und dem stellvertretenden Bürgermeister Karl-Heinz Meiwes ließen beide schon anklingen, dass zum runden Geburtstag, dem 30. Osterräderlauf, etwas Besonderes in Planung ist. „Dann wird noch eine Schüppe draufgelegt“, so Meiwes. Dieses wird allerdings wohl erst Ostern 2021 stattfinden, denn die Veranstalter haben sich darauf geeinigt, den Osterräderlauf nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen.

Um den jüngsten Teilnehmern die Wartezeit zu verkürzen, standen die Blauröcke gerne zur Verfügung und erklärten ihre Ausrüstung. Nachdem zu Beginn nicht wie üblich ein einzelnes Osterfeuer, sondern vier Feuerschalen entzündet wurden, und die vielen Besucher sich an den vielen „Versorgungsstationen“ gestärkt hatten, richteten sich die Blicke auf den Hal­berg.

Osterräderlauf in Dolberg

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  • Ein Riesenspektakel am Halberg: Die Dolberger Osterräder rollten wieder. Foto: Marc Kreisel
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Doch vor dem Start des ersten Osterrades meldete die Wehr eine Verzögerung: Eine Alarmierung „Im Holt“ ließ den Trupp unerwartet abrücken. Doch der Einsatz entpuppte sich schnell als Fehlalarm, so dass die Kameraden wieder Stellung beziehen konnten. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit beobachtete die Gästeschar von unten das rund zwei Meter große Rad am Hang, das wenig später in Flammen aufgehen sollte. Die Pyrotechniker hatten unterdessen schon alles für das große Höhenfeuerwerk vorbereitet.

Um 21.30 Uhr war es dann soweit: Unterbrandmeister Dominik Prinz und die beiden Unterbrandmeister Sven Groove und Nils Beckmann entzündeten das erste der neun rund 50 Kilogramm schweren Räder und stießen es unter lautem Beifall der Schaulustigen den Berg hinab.

Es folgten drei mittelschwere Räder mit je 80 bis 100 Kilogramm Gewicht. Und am Ende wurde das große und schwere Rad, das fast zwei Meter Durchmesser und 150 Kilogramm Gewicht aufwies, entzündet. Dieses war noch nicht ganz zum Stillstand gekommen, da zischten schon die ersten Raketen in den sternenklaren Abendhimmel über Dolberg. Gefolgt von vielen „Aahs“ und „Ohs“ malten rund 200 Geschosse eine schöne Silhouette nach der anderen in die Dunkelheit.

Zum Abschluss der Veranstaltung blieben viele Besucher noch vor Ort, um sich an den Feuerschalen zu wärmen und bei dem einen oder anderen Getränk den gelungenen Abend ausklingen zu lassen.

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