Kundgebung zum 1. Mai
Für ein soziales und friedliches Europa

Ahlen -

Deutlich weniger Teilnehmer als im vergangenen Jahr nahmen am Mittwoch an der DGB-Maikundgebung teil. Rund 200 Gewerkschafter und Politiker marschierten unter dem Motto „Europa. Jetzt aber richtig!“ vom Wersestadion zur Zeche „Westfalen“.

Mittwoch, 01.05.2019, 20:30 Uhr aktualisiert: 05.05.2019, 10:26 Uhr
Vom Wersestadion zogen die Teilnehmer der Maikundgebung zur Zeche.
Vom Wersestadion zogen die Teilnehmer der Maikundgebung zur Zeche. Foto: Reinhard Baldauf

Alle Redner warnten vor europafeindlichen Parteien. Hans-Jürgen Lenzer, Vorsitzender des DGB-Kreises Warendorf, hob bei seiner Begrüßung die Bedeutung der Europawahlen am 26. Mai hervor. Ausdrücklich unterstützte er den „Ahlener Appell“ für eine offene, freie, demokratische und solidarische Gemeinschaft.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger erinnerte daran, dass vor über 100 Jahren die Bergschaugeschichte in Ahlen begann. Die Kumpel hätten viel geleistet und mit ihrer Gewerkschaft und dem DGB an Arbeitnehmerrechten erstritten. Ausdrücklich erwähnte er das Montanmitbestimmungsgesetz vom 21. Mai 1951. Dr. Berger: „Die Tradition reicht aber weiter zurück.“ Vor 100 Jahren sei das Gesetz über Betriebsräte beschlossen worden.

Die Festrede hielt Thomas Wamsler, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Gütersloh-Oelde.

Die Festrede hielt Thomas Wamsler, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Gütersloh-Oelde. Foto: Reinhard Baldauf

Festredner Thomas Wamsler, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Gütersloh-Oelde, ging unter viel Applaus immer wieder mit wirtschaftsliberalen Ideen und Rechtspopulismus hart ins Gericht. Die Gewerkschaften wollten ein soziales, gerechtes und friedliches Europa.

Der Kundgebung am Lokschuppen schloss sich ein buntes Familienfest an.

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