Europawahl
1700 Sendungen nach drei Stunden

Ahlen -

Das Briefwahlbüro zur Europawahl im Rathaus hat geöffnet. Und das Team um Büroleiter Thomas Gramatke hatte schnell jede Menge zu tun.

Donnerstag, 02.05.2019, 19:00 Uhr
Briefwahlbüroleiter Thomas Gramatke hat schon am ersten Tag viel zu tun. Wähler Gerd Schablowski hat den Urnengang schon erledigt.
Briefwahlbüroleiter Thomas Gramatke hat schon am ersten Tag viel zu tun. Wähler Gerd Schablowski hat den Urnengang schon erledigt. Foto: Sabine Tegeler

1700 verschickte Wahlunterlagen und 75 Europawähler, die persönliche vorbeischauen, um ihr Kreuzchen zu machen: Die Zahlen der ersten drei Stunden am Donnerstag im Briefwahlbüro können sich sehen lassen. Findet auch Thomas Gramatke , der allerdings auch weiß: „Das ist in den ersten Tagen so. Das lässt dann wieder nach.“

Der Leiter des Briefwahlbüros musste in den vergangenen Tagen aber auch immer wieder Anrufer beruhigen, die ihre Wahlbenachrichtigung noch nicht im Kasten hatten und doch schon wählen wollten. „Die kommt noch. Oder man bringt eben den Personalausweis mit.“

Immer mehr genutzt werde auch die Möglichkeit, den Wahlschein online zu beantragen. Seit 8.30 Uhr ist Thomas Gramatke zusammen mit Lara Niermann , Anke Niedenführ und Carsten Drewes damit beschäftigt, die Anträge zu bearbeiten. Und natürlich die zu empfangen, die direkt zum Urnengang kommen.

Erstmalig macht das Briefwahlbüro im Saal III des Rathauses mittags übrigens keine Pause: „Wir haben uns an die Öffnung des Bürgerservice angepasst“, lädt Thomas Gramatke ein, auch die Mittagspause zum Wählen zu nutzen. Die Öffnungszeiten im Einzelnen: montags und dienstags von 8.30 bis 16, mittwochs und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr.

Die Briefwahlunterlagen können im Briefwahlbüro bis spätestens Freitag, 24. Mai, 18 Uhr beantragt werden.

Das ist in den ersten Tagen so. Das lässt dann wieder nach.

Thomas Gramatke

Für Verwandte und Bekannte dürfen nur bei Vorlage einer schriftlichen Vollmacht Wahlunterlagen in Empfang genommen werden. Die oder der Bevollmächtigte muss sich ausweisen und dem Briefwahlbüro schriftlich versichern, dass nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertreten werden. Ansonsten werden die Unterlagen vom Wahlbüro per Post an die Wohnanschrift versandt.

Die Rücksendung der Wahlbriefe erfolgt innerhalb der Bundesrepublik Deutschland durch die Deutsche Post unentgeltlich.

Einen wichtigen Hinweis gibt die Stadt noch jenen, die sich nach dem 14. April in Ahlen angemeldet haben. Sie sind hier nur dann wahlberechtigt, wenn sie bis zum 5, Mai im Bürgerservice oder beim Wahlamt einen Antrag auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis stellen. Wird der Antrag nicht gestellt, bleibt das Wahlrecht in der Fortzugsgemeinde erhalten. Gleiches gilt für Ahlener, die in diesem Zeitraum in eine andere Gemeinde umziehen. Wird dort kein Antrag auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis gestellt, kann entweder am Wahltag in dem Ahlener Wahllokal gewählt werden, das auf der Wahlbenachrichtigungskarte bezeichnet ist, oder Briefwahl gemacht werden.

Bei telefonischen Rückfragen ist das Briefwahlbüro unter der Rufnummer 5 94 24 zu erreichen.

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