Baugebiet Alte Gärtnerei
Nach den Sommerferien starten Tiefbauarbeiten

Ahlen -

Die ersten Reservierungen liegen vor – das Baugebiet Alte Gärtnerei an der Hammer Straße wird konkret.

Samstag, 04.05.2019, 14:00 Uhr
Immobilienfachmann Dietmar Kupfernagel und Auszubildende Lena Scholdra beschäftigen sich derzeit intensiv mit den Plänen für das Baugebiet „Alte Gärtnerei“ an der Hammer Straße.
Immobilienfachmann Dietmar Kupfernagel und Auszubildende Lena Scholdra beschäftigen sich derzeit intensiv mit den Plänen für das Baugebiet „Alte Gärtnerei“ an der Hammer Straße. Foto: Christian Wolff

In der Wersestadt entsteht derzeit viel Neues, vor allem auf dem Wohnbausektor. Mit dem Baugebiet „Alte Gärtnerei“ an der Hammer Straße kommt jetzt eine weitere Fläche hinzu, auf der stadtnahes Wohnen im Grünen ermöglicht wird.

Die Politik hat für das am südwestlichen Rand des Stadtgebietes gelegene Gelände der ehemaligen Gärtnerei Lodenkämper (Hammer Straße 139) bereits den Weg geebnet. Hinter dem Projekt stehen mit Carsten Heitfeld , Veit Scholdra und Dietmar Kupfernagel drei Ahlener, die sich bereits mit der Neugestaltung der Geringhoff-Altfläche zwischen Nordstraße, Lütkeweg und Bismarckstraße einen Namen gemacht haben. In Kürze beginnen sie dort mit dem Lückenschluss (die „AZ“ berichtete).

Für das aktuelle Vorhaben an der Hammer Straße wurde eigens die Firma „Terra-Bau“ gegründet. „Die ersten Einfamilienhäuser sind bereits reserviert“, sagt Kupfernagel, der auch hier als Immobilienfachmann für die Vermarktung verantwortlich zeichnet. „Gerade junge Familien sind sehr interessiert, was auch mit den attraktiven Grundstücksgrößen zusammenhängt. Der Bedarf ist zweifellos gegeben.“ Eine Schallschutzwand, die zur Hammer Straße hin errichtet wird, werde zusätzliche Wohnqualität schaffen, indem sie den größten Teil des Verkehrslärms „schluckt“.

Nachdem Abbruch- und andere Vorarbeiten inzwischen abgeschlossen sind, geht es nach den Sommerferien mit den Tiefbauarbeiten los. Auf dem insgesamt 7610 Quadratmeter großen Grundstück soll ein Wohngebiet entstehen, das mit zwei Stichstraßen verkehrlich erschlossen wird.

Die Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser seien auch für den „kleinen Geldbeutel“ gedacht, wie Architekt Carsten Heitfeld bereits im Rahmen der vorgeschalteten Bürgerbeteiligung unterstrich. „Daher auch die verhältnismäßig kleinen Grundstücke von 185 bis 300 Quadratmetern.“ Das Satteldach ermögliche es, die Wohnfläche in den zweigeschossigen Häusern von jeweils 56 Quadratmetern auf jeder Geschossebene noch einmal auf knapp 140 Quadratmeter zu vergrößern.

Die ersten Einfamilienhäuser sind bereits reserviert.

Dietmar Kupfernagel
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