40 Jahre Arbeitskreis
Aus Gruppenmitgliedern wurden Freunde

Ahlen -

Der Arbeitskreis Eltern mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung am Samstag sein 40-jähriges Bestehen gefeiert.

Sonntag, 05.05.2019, 17:00 Uhr
Seit 40 Jahren gibt es den Arbeitskreis Eltern mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung, der sich regelmäßig in der Familienbildungsstätte trifft: (v.l.) Christiane Biernatzky, Pfarrer Dr. Ludger Kaulig, Anni Wellering, Lars Koenig, Angelika Niggemann und Dr. Alexander Berger.
Seit 40 Jahren gibt es den Arbeitskreis Eltern mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung, der sich regelmäßig in der Familienbildungsstätte trifft: (v.l.) Christiane Biernatzky, Pfarrer Dr. Ludger Kaulig, Anni Wellering, Lars Koenig, Angelika Niggemann und Dr. Alexander Berger. Foto: Angelika Knöpker

„Je mehr Freude wir anderen Menschen machen, desto mehr Freude kehrt ins eigene Herz zurück.“ Mit diesem Slogan hat der Arbeitskreis Eltern mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung am Samstag sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. In der Familienbildungsstätte begrüßte Hausherr Lars Koenig zahlreiche Gäste, an der Spitze Leiterin Angelika Niggemann , ihre Vorgängerin Christiane Biernatzky und die Gründerin und frühere fbs-Leitung Anni Wellering.

Mit den rund 70 Mitgliedern und Gästen hatte Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig vor dem Empfang einen Gottesdienst in der Marienkirche gefeiert und die Zielsetzung „Einander verstehen – miteinander leben“ eindrucksvoll auch anhand von Bibeltexten erklärt.

Anni Wellering, die eigens aus Amelsbüren angereist war, erinnerte an die Anfänge der Selbsthilfegruppe am 23. April 1979. Die regelmäßigen Treffen hätten zu Gesprächen und Begegnungen geführt und die Gruppe gestärkt.

„Der Austausch auf Augenhöhe macht auch heute noch Mut und gibt Kraft, sie trägt wesentlich zur Entlastung der Familien bei“, machte Lars Koenig deutlich und betonte: „ Ich habe großen Respekt vor dem, was Sie leisten.“ Als Zeichen der Anerkennung überreichte er einen Gutschein für den Besuch eines Eiscafés mit allen Mitgliedern.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger legte noch eine Kugel als Geldspende obendrauf. Froh sei er, dass die Erfahrungen mit Diskriminierungen zurückgegangen und heute Barrierefreiheit und Entlastungen für Menschen mit Behinderungen selbstverständlich geworden seien. Offenheit und Transparenz seien wichtig, in diesem Sinne wolle die Stadt gern helfen, wenn Unterstützung benötigt werde, versprach er.

Angelika Niggemann zog Bilanz. Besonders die Ausflüge und Freizeiten hätten wesentlich zum Zusammenhalt beigetragen, dankte sie allen Aktiven und dem Helfer-Team für ihr Engagement und überreichte Blumen. Der respektvolle Umgang sei immer oberste Maxime gewesen, betonte die Leiterin.

„Die Gruppe ist mein Lebensbegleiter, die Mitglieder sind Freunde geworden“, warf Christiane Biernatzky einen Blick zurück auf ihre 22-jährige Leitung des Arbeitskreises. Bei Snacks und Getränken feierten die Mitglieder und Freunde bis in den frühen Nachmittag in der Familienbildungsstätte.

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