JuK-Haus: Familiensonntag
Märchenstunde im Atrium

Ahlen -

Dritter Tag – Familientag im neuen JuK-Haus. Und da ging‘s raus auf die Wiese. Und wieder rein.

Montag, 13.05.2019, 14:56 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 19:12 Uhr
Auftakt von „Raus auf die Wiese“. Das nutzte Mellis mit der Waffel in der Hand auf der Rollenbahn erst mal aus.
Auftakt von „Raus auf die Wiese“. Das nutzte Mellis mit der Waffel in der Hand auf der Rollenbahn erst mal aus. Foto: Ralf Steinhorst

Sieben Zwerge als Helfer hätten die Mitarbeiter des JuK-Hauses am Sonntag als letzten Tag der dreitägigen offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten sicher auch gerne gehabt. Die aber kamen erst zum Theaterstück „Schneewittchen“ des Niederrhein-Theaters am Nachmittag. Trotz der leichten Erschöpfung zeigten sich aber alle glücklich über die gelungenen Tage.

Nach der Schlüsselübergabe am Freitag mit Konzertabend und dem Soccerturnier am Samstag mit anschließenden HipHop-Konzert am Abend wurde es am Sonntag mit dem Familientag vom Programm her etwas ruhiger. Der begann am Vormittag mit dem Familienbrunch im Saal, bei dem Tanzgruppen aus dem JuK-Haus zur Unterhaltung auftraten. Das kam so gut an, dass es „Ausverkauft!“ hieß.

Kein Familiennachmittag ohne Kinderschminken.

Kein Familiennachmittag ohne Kinderschminken. Foto: Ralf Steinhorst

Es seien drei fantastische Tage gewesen, was so nicht zu erwarten gewesen wäre, bilanzierte JuK-Haus-Leiter Urim Kodzadziku. „Es waren völlig verschiedene Menschen hier, die auf ihre Art mit dem Haus verbunden sind“, freute er sich. Völlig verschieden hieß in diesem Fall: verschiedene Altersgruppen mit unterschiedlichen Nationalitäten. „Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg“. Jetzt aber sei das Team erst mal geschafft, was aber positiv zu verstehen sei.

Märchenstunde im Atrium.

Märchenstunde im Atrium. Foto: Ralf Steinhorst

„Raus in die Langst“ heißt in diesem Jahr „Raus auf die Wiese“ am JuK-Haus. Das soll das Haus attraktiver machen und auch bei schlechtem Wetter eine räumlich naheliegende Ausweichmöglichkeit bieten. Was am Sonntagnachmittag bei der Kälte draußen mit der traditionellen Theateraufführung zur Einweihung des neuen Atriums führte. „Der Raum hat uns sofort gefallen“, zeigte sich Michael Koenen vom Niederrhein-Theater, das schon seit acht Jahren im JuK-Haus auftritt und somit ebenfalls eine tiefe Bindung dorthin hat, begeistert. Vor allem, dass man im Atrium sowohl ebenerdig als auch auf der Empore spielen könne, biete Flexibilität. Dieses Mal hatte sich Michael Koenen mit Partnerin Verena Bill für die ebenerdige Variante für „Schneewittchen“ entschieden. Zu zweit spielten sie das Gebrüder-Grimm-Märchen eng angelehnt an die Märchenhandlung in verschiedenen Rollen, ohne dabei zu vergessen, die Jungen und Mädchen mitzunehmen, die mitfieberten, ob Schneewittchen am Ende wohl gerettet wird? Die Zwerge waren natürlich auch mit dabei. Offen blieb aber, was der berühmte Spiegel bei der Frage der Königin geantwortet hätte, wer wohl das schönste Gebäude im ganzen Land ist? Wäre es vielleicht sogar das JuK-Haus gewesen? Sie fragte lieber ihre eigene Schönheit ab. Anschließend stand dann draußen noch das städtische Spielmobil mit Kinderschminken bereit und Waffeln gab es auch. Ein gemütlicher Ausklang eines kurzweiligen Eröffnungs-Wochenendes.

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