Initiative Schuhfabrik
13 000 Besucher im Büz

Ahlen -

13 000 Besucher zählte das Bürgerzentrum im vergangenen Jahr bei 182 Veranstaltungen. Weitere Zahlen gab es bei der Mitgliederversammlung der Ini Schuhfabrik, die auch Anderes zu feiern hatte. . .

Dienstag, 14.05.2019, 19:31 Uhr aktualisiert: 14.05.2019, 20:01 Uhr
Der Vorstand bleibt unverändert: Ismail Erdogan, Thomas Gerullis, Nikola Erdogan, Christiane Bussmann, Michael Leifeld, Rocio Siekaup, Edith Feldkamp, Elisabeth Einars, Inka Leifeld, Peter Scheurer und Bernd Klöpperpieper (v. l.)
Der Vorstand bleibt unverändert: Ismail Erdogan, Thomas Gerullis, Nikola Erdogan, Christiane Busmann, Michael Leifeld, Rocio Siekaup, Edith Feldkamp, Elisabeth Einars, Inka Leifeld, Peter Scheurer und Bernd Klöpperpieper. Foto: Ralf Steinhorst

Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung beging das Bürgerzentrum Schuhfabrik mit einem kleinen Umtrunk im Anschluss an den offiziellen Teil leise sein 35-jähriges Bestehen. Am Montagabend wurde aber auch der Vorstand mit dem Vorsitzenden Michael Leifeld gewählt. Der Vorstand bleibt unverändert.

In ihrem Geschäftsführerbericht zeigte sich Christiane Busmann erleichtert darüber, dass mit der Stadt ein Vertrag geschlossen werden konnte, der aktuell einen Jahreszuschuss von 200 000 Euro vorsieht, der aber jährlich angelehnt an Tariferhöhungen und Lebenshaltungskosten angepasst wird. „Unsere Mitarbeiter werden nun endlich nach Tarif bezahlt“, berichtete die Geschäftsführerin weiter. Auch wurde die Verlängerung der Jugendarbeit um drei Jahre mit der Stadt vereinbart, zudem wurden zahlreiche kulturelle Projekte besonders in der Jugendarbeit durchgeführt.

Es fanden 182 Veranstaltungen mit 13 000 Besuchern statt. Davon waren elf ausverkauft. 46 Nutzergruppen belegten die Räume 745-mal. Bei der Flüchtlingsberatung wurden 199 Menschen in 1548 Beratungsgesprächen betreut, davon waren 1067 Einzelberatungen.

Die Kultur ist die Tochter der Freiheit.

Michael Leifeld

Im Vorstandsbericht ging Michael Leifeld besonders auf die Gruppe „Die Vier“ ein, in der einige Kulturzen­tren in NRW zusammengeschlossen sind. Diesem Kreis gehört auch das Büz an. Ziel ist es, für den Erhalt der kulturellen Vielfalt zu kämpfen. „Die Kultur ist die Tochter der Freiheit“, warnte Michael Leifeld vor dem Abbau. Deshalb werde eine Demonstration am 19. Mai in Köln diese Gefahr thematisieren. Im Hause selbst wurde mit Sponsorenhilfe die Bestuhlung im Saal gepolstert und auch die Bühne erneuert.

Der Vorstand geht unverändert in die kommenden zwei Jahre. Einstimmig wiedergewählt wurden der Vorsitzende Michael Leifeld, seine Stellvertreterin Nikola Erdogan, Kassierer Bernd Klöpperpieper und Schriftführer Peter Scheurer. Auch die Beisitzer Ismail Erdogan, Edith Feldkamp, Thomas Gerullis, Inka Leifeld, Christian Schneider und Rocio Siekaup wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Kassenprüfung verbleibt bei Peter Dudek und Elisabeth Einars.

„Zukunft heißt Veränderung – Science Fiction Festival“ heißt das Projekt, das Künstler Stephan Us mit einer Gruppe von sechs Leuten vom 13. bis 23. Juni im Büz und im öffentlichen Raum durchführt. Verschiedene Thementage unter anderem zu den Bereichen Digitalisierung, Umwelt, Arbeit oder Künstliche Intelligenz sollen die Zukunftsfragen beleuchten.

Mit kurzen akustischen und visuellen Präsentationen wurde eine kleine Rückschau auf das 35-jährige Bestehen des Bürgerzentrums gehalten und so eher still von den Mitgliedern der Initiative gefeiert.

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