Internationaler Museumstag
Kunst und Handwerk

Ahlen -

Fünf museale Einrichtungen öffnen sich zum Internationalen Museumstag am 19. Mai und bieten zu ihren Ausstellungen auch noch Programm.

Dienstag, 14.05.2019, 23:00 Uhr
Freuen sich auf viele Gäste: Gabriele Moser-Olthoff und Petra Schäfer (Heimatmuseum), Dagmar Schmidt (Kunstmuseum Ahlen), Gerd Buller (Kunstverein), Raphael Fischer (Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus) und Christoph Wessels (Fachbereichsleiter Kultur).
Freuen sich auf viele Gäste: Gabriele Moser-Olthoff und Petra Schäfer (Heimatmuseum), Dagmar Schmidt (Kunstmuseum Ahlen), Gerd Buller (Kunstverein), Raphael Fischer (Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus) und Christoph Wessels (Fachbereichsleiter Kultur). Foto: Dierk Hartleb

„Informativ und kurzweilig“ und nicht steif und langweilig, so wünscht sich Goldschmiedemeister Raphael Fischer die zehnte Auflage des Internationalen Museumstag. Am kommenden Sonntag, 19. Mai, laden fünf museale Einrichtungen zum Besuch ihrer Ausstellungen ein und bieten zudem noch Programmpunkte.

Mit einer Präsentation zum Küferhandwerk klinkt sich das Heimatmuseum in den Reigen der Ausstellungen ein. Zum 90-jährigen Jubiläum des Weinhauses Schulz zeigt das Heimatmuseum die Entwicklung des Küferhandwerks in Ahlen. Zur Eröffnung spricht um 11 Uhr Kulturfachbereichsleiter Christoph Wessels , ab 12 Uhr finden Vorführungen zum Küferhandwerk statt.

Ab 11 Uhr öffnet auch das Kunstmuseum seine Türen und lädt unter dem Titel „Näher hingeschaut!“ zu einer Familienführung durch die Ausstellung von Günter Frutrunk ein, während die Kinder beim Malen kreativ werden können. Dazu können sich die Besucher auch vorher anmelden (Telefon 91 83 50). Im Salon des Altbaus erwarten Dr. Stephan Trescher und Dr. Robert Freiberg ab 14 Uhr den renommierten Konzeptkünstler Prof. Heiner Blum zum Gespräch über die Kunst von Andreas Horlitz. Um 15. 30 Uhr bittet Dagmar Schmidt am letzten Ausstellungstag zur sonntäglichen Führung. An diesem Tag ist der Besuch kostenlos.

In der Stadt-Galerie erwartet der künstlerische Leiter des Kunstvereins, Ruppe Koselleck, ab 16 Uhr Besucher, die er für die Idee gewinnen will, eine der dort abgegebenen Pflanzen zu adoptieren. „Alle haben eine Biografie bekommen“, verrät Gerd Buller, Co-Vorsitzender des Kunstvereins. Auch die Exponate, die das Frankfurter Künstlerpaar Haike Rausch und Torsten Grosch mitgebracht haben, sind zur Adoption freigegeben. Geöffnet ist ab 11 Uhr.

Im Fritz-Winter-Haus steht der Namensgeber im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung mit dem besonderen Fokus auf Bauhaus. Hausherrin Helga Gausling und ihr Mitarbeiter Peter Volmer führen ab 11 Uhr durch die Werkschau.

Für Raphael Fischer als Person ist die Teilnahme eine Premiere. Er wirbt in dem Programmflyer, der am Dienstag vorgestellt wurde, mit einem in Teilen verdeckten Ziffernblatt einer Uhr, die den Sonnenaufgang (5.45 Uhr) und -untergang (21.15 Uhr) am Sonntag zeigt. Für die Muslime hat diese Zeitspanne in der Fastenzeit Ramadan eine besondere Bedeutung. Fischer gibt zwischen 16 und 18 Uhr Einblicke in die Zeitgeschichte.

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