Neuer Markt Mitte 2020
Kaufland-Abriss läuft

Ahlen -

Kneifer knabbern sich im Kleiwellenfeld durch den Kaufland. In Ahlens Süden werden bis Mitte 2020 rund 22 000 Quadratmeter Fläche neu entwickelt. Dafür machen Altbauten jetzt Platz.

Freitag, 17.05.2019, 05:00 Uhr
Freie Sicht vom Kaufland-Dach auf den Getränkemarkt: Drum herum liegen die Altlasten sauber getrennt für den Abtransport vorbereitet. Zwei Monate sind für den Gesamtabriss veranschlagt.
Freie Sicht vom Kaufland-Dach auf den Getränkemarkt: Drum herum liegen die Altlasten sauber getrennt für den Abtransport vorbereitet. Zwei Monate sind für den Gesamtabriss veranschlagt. Foto: Ulrich Gösmann

Kaum ist die Baugenehmigung da, ist der Getränkemarkt auch schon weitestgehend weg. Kaufland macht Tempo im Kleiwellenfeld. Der Abriss läuft. Mitte Juli sollen 22 000 Quadratmeter Fläche frei sein für eine grundlegende Neuentwicklung. Parkplatz-Umgestaltung inklusive. Angepeilte Wiedereröffnung: Mitte 2020.

20. April – letzter Einkaufstag. „Danach haben wir zwei Wochen leergeräumt“, erzählt Patrick Sontag , Projektleiter Immobilienentwicklung bei Kaufland. 300 Tonnen Ware hatten es nicht mehr in die Einkaufswagen geschafft und rollten zurück ins Zentrallager. Dann ging‘s ans Interieur. Regale, Kassen und andere Technik wurden ausgebaut, das Gelände großflächig mit einem Gitterzaun abgesichert – für den Abriss.

Kaufland-Abriss

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  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann
  • Der Kaufland-Abriss im Kleiwellenfeld läuft. Foto: Ulrich Gösmann

Sontag – mit einem „n“ – setzt zwei Monate für den Abriss an – und lobt die Zusammenarbeit mit der Stadt Ahlen im Zuge des Genehmigungsverfahrens als „äußerst konstruktiv“. Die Abrissarbeiten konzen­trieren sich jetzt in einem ersten sichtbaren Schritt auf den Getränkemarkt mit seinen 1000 Quadratmetern Grundfläche, von dem am Donnerstagnachmittag beim Ortstermin nur noch Reste stehen. Für ihn gibt es – weil stark frequentiert – ein Comeback an gleicher Stelle. Ein dickerer Brocken ist das Hauptgebäude, 5000 Qua­dratmeter groß und acht Meter hoch, der – inzwischen inhaltslos – auf den Zugriff wartet.

Sein Nachfolger soll gleiche Ausmaße haben und an nahezu gleicher Stelle stehen. Der Eingang rückt allerdings weiter vor ans Eck. Drinnen wird der Zuschnitt ein komplett neuer sein. Der Kaufland-Projektleiter erinnert an alte Famila-Zeiten. Der Vorgänger habe sehr viel Lagerfläche im zweiten Obergeschoss gehabt – und Vorbereitungsräume, die heute niemand mehr brauche. Die Höhe falle künftig der neuen Verkaufsfläche zu, die um drei auf sieben Meter wachse. Das gebe ein ganz neues Raumgefühl. An den Qua­dratmetern werde sich allerdings nichts ändern. Mitte Juli übernehmen die Hochbauer.

Komplett neuer Parkplatz

In einem zweiten Schritt geht es an den großen Parkplatz, der komplett aufgenommen wird. Alles, was darunterliege, sei 30 bis 40 Jahre alt, sagt Sontag. Wenn schon oben alles neu, dann auch tief unten – mit Kabeln und Versorgungsleitungen. Die Anordnung der Parkflächen werde danach eine andere sein. Ebenso die Verkehrsführung. E-Tankstationen existieren bereits auf den Plänen.

Wir sind Mieter. Wir bauen für den Eigentümer.

Patrick Sontag

Weil nicht abzusehen sei, welche Überraschungen unter dem Asphalt auf die Bauherren warten, will sich der Projektleiter mit einem Fertigstellungstermin noch etwas zurückhalten. Mitte 2020 könnte es – grob angepeilt – etwas werden. Das Investitionsvolumen setzt der Entwickler im nie­drigen zweistelligen Millionenbereich an, ohne eine Zahl nennen zu wollen. „Wir sind Mieter. Wir bauen für den Eigentümer“, lässt Sontag noch wissen. Mit der Frie­drich-Bremke-Grundstücksgesellschaft aus Arnsberg sind das die ehemaligen Famila-Betreiber, die seinerzeit umschwenkten – aufs Immobiliengeschäft, als Kaufland einen Altbau übernahm, der schon lange überfällig war. Für den kompletten Abriss.

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