Zum Freibad-Start 23 Grad
Im Wasser ist es wärmer

Ahlen -

23 Grad? Das hatte am frühen Freitag nur das Freibadwasser zu bieten. Hier startete um 6.30 Uhr die neue Saison. Erfrischend!

Freitag, 17.05.2019, 11:28 Uhr aktualisiert: 17.05.2019, 16:26 Uhr
Auf die Frühschwimmer kann sich die Bädergesellschafft nicht nur bei der Freibaderöffnung verlassen. Egal bei welchem Wetter, sie ziehen am frühen Morgen immer frohgelaunt ihre Bahnen.
Auf die Frühschwimmer kann sich die Bädergesellschaft nicht nur bei der Freibaderöffnung verlassen. Egal bei welchem Wetter, sie ziehen am frühen Morgen immer frohgelaunt ihre Bahnen. Foto: Ralf Steinhorst

Frühling oder gar Sommer? Zumindest von beidem war am Freitagmorgen nicht viel zu sehen. Stattdessen der Himmel bewölkt, die Temperaturen kühl. Trotzdem schwammen über 30 Frühstarter schon vor sieben Uhr mit Freude ihre Bahnen. Kein Wunder, das Freibad ging in die neue Saison.

Dass der 17. Mai ein später Freibadstart ist, davon wollte Bäderbetriebsleiter Thomas Schliewe nichts wissen: „In den letzten 20 Jahren sind wir immer zwischen dem 27. April und 3. Juni gestartet“. Man habe seit einer Woche hin und her überlegt. Irgendwann werde es dann auch mal Zeit.

Auch wenn das Thermometer am frühen Morgen nur acht Grad Celsius anzeigt, das angenehm temperierte Wasser von 23 Grad in beiden Becken schafft einen gewissen Ausgleich. Und überhaupt, die kommenden Tage soll das Quecksilber ja wieder steigen, hat der Bäderbetriebsleiter die Aussichten der kommenden Tage im Blick.

„Super toll! Das Becken im Parkbad ist ja ein bisschen zu klein“, gönnt sich am frühen Freitag Julia Halle ein erstes Bad unter freiem Himmel. Dass es noch relativ kühl ist, muss dagegen Angela Groß erst einmal wegstecken: „Das Wasser könnte drei Grad wärmer sein“. Trotzdem – auch hier überwiegt die Freude. „Das Wasser ist angenehm. Nichts tun geht auch nicht“, hat es auch Christa Schwab zu früher Stunde ins dachbefreite Nass gezogen.

Nach dem Schwimmen an den Frühstückstisch: Karin Röhrer, Ulla Bultmann (verdeckt), Hildegard Leifeld, Helmi Mönnigmann, Thomas Schliewe, Christel Rose, Petra Rings und Christa Post (v. l.).

Nach dem Schwimmen an den Frühstückstisch: Karin Röhrer, Ulla Bultmann (verdeckt), Hildegard Leifeld, Helmi Mönnigmann, Thomas Schliewe, Christel Rose, Petra Rings und Christa Post (v. l.). Foto: Ralf Steinhorst

Die erste Schicht ist Schwimmmeister Lars Quittek am Start. Er hatte schon bei der Vorbereitung mitgeholfen und freut sich, dass es jetzt soweit ist: „Im Vergleich zum Parkbad hat man hier frische Luft“. Während er das sagt, traut sich der erste Frühschwimmer in die luftige Höhe des Fünf-Meter-Turms, wenige Augenblicke später lässt er das Wasser unter ihm aufspritzen.

Zur guten Tradition gehört es inzwischen, sich nach dem Schwimmen an den von der Bädergesellschaft frisch gedeckten Frühstückstisch zu setzen. Dort fühlt sich ein Frauenclub offensichtlich wohl und wärmt sich mit heißem Kaffee auf. „Ich hatte gedacht, das Freibad würde öffnen, als es schon warm war“, hatte Karin Röhrer offensichtlich nicht mehr mit dem gefühlten Wintereinbruch gerechnet. Während sie das sagt, reguliert Thomas Schliewe die Wassertemperatur der Duschen im alten Hallenbadgebäude nach. Die hatte den ersten Praxistest der Frühschwimmer nicht bestanden. Ausgerechnet sie war zu heiß eingestellt.

Schwimmmeister Lars Quittek zeigt es an: Beide Becken sind mit 23 Grad angenehm temperiert.

Schwimmmeister Lars Quittek zeigt es an: Beide Becken sind mit 23 Grad angenehm temperiert. Foto: Ralf Steinhorst

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