Lambertischule Dolberg
Begabter Nachwuchs in der Manege

Dolberg -

Die Kinder der Lambertischule haben richtig Zirkus gemacht – im positiven Sinn. Dank des Zirkusprojekts „Courage“ konnten sie in der Manege zeigen, was ihn ihnen steckt.

Freitag, 17.05.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 18.05.2019, 19:56 Uhr
Die Nummer in der Luft erforderten richtig Mut von den Nachwuchsartisten.
Die Nummer in der Luft erforderten richtig Mut von den Nachwuchsartisten. Foto: Peter Schniederjürgen

Faszination in der Manege erlebten die Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandten von rund 120 Grundschülern der Lambertischule am Donnerstagnachmittag bei der Premiere des Kinderzirkus „Courage“. Die Schülerinnen und Schüler hatten eine Woche lang engagiert geprobt und präsentierten nun klassische Zirkuskunst: Clownerie, Hula Hoop, Tellerjonglage und sogar Luftakrobatik trauten sie sich. Dafür gab es – redlich verdient – ganz großen Applaus.

In der vergangenen Woche hatten die jungen Artisten mit Profitrainern der Zirkusfamilie Wollschläger viele spektakuläre Nummern einstudiert. „Wir haben uns seit Jahren auf die Arbeit mit Kindern spezialisiert“, erklärte Laureen Wollschläger. Der Zirkus ist im Ahlener Raum bekannt. Vor wenigen Wochen hatten auch die Kinder der Augustin-Wibbelt-Schule Zirkustraining.

Die Clowns dürfen in keinem guten Zirkus fehlen.

Die Clowns dürfen in keinem guten Zirkus fehlen. Foto: Peter Schniederjürgen

„Für unsere Schule ist der Zirkus immer ein echter Höhepunkt“, sagte Schulleiterin Gudrun Kraus . Denn es sei die Gelegenheit für die Kinder, etwa ganz Außergewöhnliches zu machen und zu lernen. Das Zirkusprojekt fördere das Selbstvertrauen und die Selbstwahrnehmung. Die Kinder würden von den Zirkusprofis mit sicherer Hand und gutem Auge für die Stärken der Jungartisten geleitet. Die beiden Vorstellungen am Donnerstag und Freitag seien schnell ausverkauft gewesen.

Tatsächlich haben die Mädchen und Jungen wirklich tolle Kunststücke vorgeführt. Wenn auch die Trapezartistik nicht ganz unter der Zirkuskuppel stattfand und das Drahtseil nicht so ganz hoch angebracht war, so war es dennoch für die Kinder erst eine Überwindung und dann ein tolles Gefühl, die Herausforderung gemeistert zu haben. Der Applaus kam dann noch obendrauf. Der Zirkus hat neben Abenteuer und viel Spaß auch den Klassengemeinschaften Gutes gebracht. „Dafür bedanken wir uns beim Förderverein. Und bei den Familie Northoff und Thomas, dass wir ihre Wiese für das Zelt nutzen durften“, ergänzte Gudrun Kraus.

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