„Raus auf die Wiese“
„Sängerwettstreit“ wich in den Saal aus

Ahlen -

Schon beim ersten Termin von „Raus auf die Wiese“ zeigte sich der Vorteil des neuen Standorts.

Montag, 20.05.2019, 14:34 Uhr aktualisiert: 20.05.2019, 16:08 Uhr
Gleich beim ersten Termin zeigte sich der Vorteil von „Raus auf die Wiese“: Draußen fing es an zu regnen, also zog das Theater mit seinem Publikum kurzerhand in den Juk-Haus-Saal.
Gleich beim ersten Termin zeigte sich der Vorteil von „Raus auf die Wiese“: Draußen fing es an zu regnen, also zog das Theater mit seinem Publikum kurzerhand in den Juk-Haus-Saal. Foto: Christoph Aulbur

Von der Langst auf die Wiese am Juk-Haus: Auch ein Spielmobil kann also umziehen. Erstmals fand daher das bisher als „Raus in die Langst“ bekannte Konzept am Sonntag auf der Wiese hinter dem frisch renovierten Juk-Haus statt, wobei der Appell „Raus auf die Wiese“ genauso gut angenommen wurde: Über 100 Kinder und Jugendliche spielten und tobten trotz wechselhaftem Wetter am Nachmittag rund um das Spielmobil.

Ein großer Vorteil des neuen Standorts machte sich auch gleich bei der Auftaktveranstaltung der Reihe bemerkbar: Das Juk-Haus bietet einen wetterunabhängigen Veranstaltungsort. Das Theaterstück „Sängerwettstreit der Tiere“, inszeniert vom Chapiteau Theater, wurde trotz zwischenzeitlichem Gewitter aufgeführt: nicht wie gewohnt als Freilufttheater, sondern im großen Saal.

Der Frosch singt auch mit.

Der Frosch singt auch mit. Foto: Christoph Aulbur

Aber auch sonst sprach viel für den neuen Standort: „Das Spielmobil steht hier – wenn nicht im Einsatz – sowieso inzwischen dauerhaft, wir haben sanitäre Anlagen, ein zweckmäßig gestaltetes Außengelände mit Spiel- und Sportplatz sowie generell eine bessere Infrastruktur“, erklärte Diplom-Sozialpädagoge Stefan Spreehe , Mitverantwortlicher des Projekts die Vorteile.

Die Renovierung habe das Juk-Haus deutlich attraktiver gemacht, das Erfolgskonzept bleibe aber dasselbe: „Jeden Sonntag von 14.30 bis 18 Uhr können die Kinder hier ein breites Angebot an Bewegungs-, Konzentrations- und Wasserspielen wahrnehmen“, erklärte Stefan Spreehe weiter. Zusätzlich gebe es auch ein großes Sportangebot und immer ein Kinderkultur-Programm von Kleinkünstlern oder in Form von Theaterstücken.

In den kommenden Wochen stehen an: Die Theater Monteure mit dem Stück „Der Müllartist“ (26. Mai), die Mimosen mit „Schneewittchen und die sieben Zwerge„ (2. Juni), das Marmelock Theater mit „Eliot und Isabella im Finsterwald“ (9. Juni), Kreuz und Quer mit „Gebrr und Grimm“ (16. Juni) sowie Theater Mario „Roadshow“ (23. Juni).

Der Eintritt ist auch bei „Raus auf die Wiese“ kostenlos.

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