Maiandacht mit Bischof Genn
Maria ist aufmerksam für die Not der Menschen

Vorhelm -

Zum ersten Mal konnte Michael Kroes, Pfarrer von St. Pankratius, Bischof Dr. Felix Genn am Sonntagnachmittag zur Maiandacht im Vorhelmer Grafenwald begrüßen. Weil es regnete, blieben einige Sitzgelegenheiten frei.

Montag, 20.05.2019, 16:08 Uhr aktualisiert: 21.05.2019, 13:40 Uhr
Bischof Dr. Felix Genn (Mitte) war das erste Mal Gast der Maiandacht im Sundern. Altpfarrer Hermann Honermann (li.) und Pfarrer Michael Kroes (re.) begrüßten ihn.
Bischof Dr. Felix Genn (Mitte) war das erste Mal Gast der Maiandacht im Sundern. Altpfarrer Hermann Honermann (li.) und Pfarrer Michael Kroes (re.) begrüßten ihn. Foto: Ralf Steinhorst

„Die Wetter-App von mir zeigt für 17 Uhr keinen Regen an – aber das halten wir aus“, ließ sich Bischof Dr. Felix Genn die gute Stimmung nicht verderben. Dazu trugen die St.-Hubertus-Jagdhornbläser Enniger-Vorhelm, der Kirchenchor St. Cäcilia und das Blasorchester des Musikvereins Vorhelm bei.

In seiner Predigt stellte der Bischof heraus, dass Menschen, die in schwierigen Situationen sind, sich in der Regel auch an ihre Mutter wenden, um Unterstützung zu finden. Das gleiche gelte auch für die Mutter Gottes: „Maria ist aufmerksam für die Not der Menschen – wir dürfen glauben, dass jeder Mensch von ihr wahrgenommen wird“. Das ist auch der Grund für die Marienverehrung in der katholischen Kirche, wie sie beispielsweise bei den evangelische Christen nicht praktiziert wird.

Dafür braucht man kein Update.

Bischof Dr. Felix Genn

In einem weiteren Aspekt wies Bischof Dr. Felix Genn darauf hin, dass Maria verkündet habe: Was Jesus sagt, das sollen die Menschen tun. „Dafür braucht man kein Update“, befand er, ohne diese Aussage in Verbindung mit der aktuellen Protestbewegung „Maria 2.0“ zu setzen. Allerdings stimmte der Bischof in einem dritten Aspekt zu, dass es auch in der Kirche immer neuer Strukturen und Veränderungen bedarf. Entscheidend aber sei, dass das Wort Gottes in Personen Gestalt annehme.

Die Aktion „Maria 2.0“ war bei der Maiandacht dennoch präsent. Am Rande hielten zwei Frauen zur Mahnung ein großes Tuch mit dem Schriftzug der Bewegung hoch.

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