Neubau oder Sanierung?
Zweiter Dialog zum „Problem Rathaus“

Ahlen -

Der 4. Juli soll Entscheidungstag sein. Einen Monat vorher gibt‘s den zweiten Bürgerdialog zum Rathaus. Die Stadt ist für Neubau.

Montag, 20.05.2019, 16:21 Uhr aktualisiert: 21.05.2019, 13:40 Uhr
Bürgermeister und Stadtbaurat bevorzugen den Neubau eines Bürgercampus.
Bürgermeister und Stadtbaurat bevorzugen den Neubau eines Bürgercampus. Foto: Stadt Ahlen

Erneut wollen Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Stadtbaurat Andreas Mentz am Samstag, 1. Juni, mit Bürgern in ein Gespräch über die Zukunft von Rathaus und Stadthalle einsteigen. Ab 10 Uhr sind Interessierten in die Stadthalle eingeladen, um drei Stunden lang über Plan A (Sanierung) und Plan B (Neubau) zu diskutieren. Einlass ist schon ab 9.30 Uhr liegt in den Händen von Elke Frauns, die bereits im Oktober eine Gesprächsrunde zum selben Thema geleitet hatte.

Der Bürgermeister hält den gewählten Zeitpunkt für einen Bürgerdialog sehr geeignet: „Wir befinden uns dann auf der halben Stecke zum Ziel einer Entscheidung“, sagt Berger mit Blick auf die Veröffentlichung der Ratsvorlage „Bürgercampus der Stadt Ahlen“ am 3. Mai und der angestrebten Entscheidung im Rat am 4. Juli. Politik und Öffentlichkeit hätten bis zum Bürgerdialog einen Monat Zeit gehabt, sich mit den Vorzügen beider Varianten zu befassen. Im Bürgerdialog bestehe die Chance nachzuhaken, Verständnisfragen zu stellen und eigene Positionen zu benennen. „Wir werden keine Antwort schuldig bleiben, ob in technischer, planerischer oder wirtschaftlicher Hinsicht“, verspricht Berger einen transparenten Dialog. Mit Stadtbaurat Mentz verfechte er die Lösung Plan B, „die für unsere Stadt sowohl nachhaltig als auch finanziell leistbar ist.“ Beide wollen erneut erklären, warum der Plan B für Ahlens Gegenwart und Zukunft am sinnvollsten sei.

...dass dieser Standort der richtige und beste ist.

Andreas Mentz

Die Frage, wie das „Pro­blem Rathaus“ dauerhaft und zuverlässig gelöst werden kann, beschäftige die Bürger seit mehr als zehn Jahren, erinnert Andreas Mentz. Jetzt liege ein Vorschlag auf dem Tisch, der mit dem Plan B einen auf die aktuellen Bedarfe zugeschnittenen Neuanfang am bewährten Standort zwischen Westenmauer und Werse für Rathaus und Stadthalle vorschlage. Der Stadtbaurat ist fest überzeugt, „dass dieser Standort der richtige und beste ist.“ Künftig soll die Stadtverwaltung mit ihrer Kernverwaltung im Stadthaus ansässig sein, die Ahlener Umweltbetriebe ziehen in den zurzeit entstehenden Baubetriebs- und Wertstoffhof am früheren Güterbahnhof. Für Bürger gebe es damit zwei zentrale Anlaufstellen. Vorteile sieht Mentz auch im Neubau eines Bürgerforums. „Heute gängige Möglichkeiten wie ansteigendes Gestühl für die bessere Sicht sind in der Stadthalle nicht zu machen.“ Ebenso gebe es bei der Barrierefreiheit im Falle einer Sanierung immer Kompromisse, im Plan B sei diese uneingeschränkt erreichbar. Hierüber und über weitere Aspekte gelte es sich am 1. Juni mit den Bürgerinnen und Bürgern auszutauschen.

Die Beratungsfolge zum „Bürgercampus der Stadt Ahlen“ sieht vor, dass der Stadtrat am 4. Juli einen Beschluss für den Neubau trifft. Die Beschlussvorlage (VO/1452/2019) kann auf der Internetseite der Stadt Ahlen unter www.ahlen.de eingesehen werden. Dort zu finden ist auch eine Liste mit häufigen Fragen und Antworten (FAQ) rund um die „Rathausfrage“. Fortlaufend wird sie ergänzt, unter anderem aufgrund von Fragen, die an die Stadtverwaltung gerichtet werden können.

Hierzu hat die Stadt zwei Wege eingerichtet: Telefonisch unter der Rufnummer 5 95 55 und per E-Mail unter rathaus@stadt.ahlen.de. Antworten werden möglichst innerhalb von 48 Stunden gegeben.

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