Europawahl in Ahlen
Höhere Wahlbeteiligung als 2014

Ahlen -

(aktualisiert um 16:55 Uhr) Bei der Europawahl zeichnet sich in Ahlen bisher eine höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. Um 11.30 Uhr hatten – einschließlich Briefwähler – von den 37 034 Wahlberechtigten bereits 29,28 Prozent ihr Kreuz gemacht, vor fünf Jahren waren es zur gleichen Zeit nur 26,41 Prozent gewesen.

Sonntag, 26.05.2019, 15:16 Uhr aktualisiert: 26.05.2019, 22:10 Uhr
Bürgermeister Dr. Alexander Berger hatte sich mit Ehefrau Diana und Sohn Leopold am Mittag in der Sekundarschule zur Stimmabgabe verabredet.
Bürgermeister Dr. Alexander Berger hatte sich mit Ehefrau Diana und Sohn Leopold am Mittag in der Sekundarschule zur Stimmabgabe verabredet. Foto: Peter Harke

Bürgermeister Dr. Alexander Berger hatte sich mit seiner Frau Diana und Sohn Leopold um 12 Uhr in der Städtischen Sekundarschule zur Stimmabgabe verabredet. Es war zugleich schon die drittletzte Station auf der traditionellen Tour des Verwaltungschefs durch alle 22 Wahllokale. „Städtisches Gymnasium und Overbergschule noch, dann sind wir durch“, so Berger, der von Gabriele Hoffmann begleitet wurde. Während die Leiterin der städtischen Rechts- und Ordnungsabteilung den Wahlvorständen ihr „Erfrischungsgeld“ in einem Umschlag überreichte, verteilte der Bürgermeister die obligatorische Schokolade, erstmals aber nicht nur quadratische, sondern auch fair gehandelte Tafeln verschiedener Geschmacksrichtungen.

Gestartet waren Berger und Hoffmann am Morgen um 9.30 Uhr in Dolberg, wo „schon gut was los“ gewesen sei. Im Bezirk 21 (Lambertischule links) war denn auch bei der ersten Zwischenstandserhebung die Wahlbeteiligung mit 40,09 Prozent am höchsten, dicht dahinter lag der Bezirk 1 in Vorhelm (Augustin-Wibbelt-Schule links) mit 40,07 Prozent. Schlusslicht war um 11.30 Uhr der Bezirk 20 (Feuerwache Süd) mit 14,09 Prozent.

An dieser Reihenfolge änderte sich bis 14 Uhr nichts. Zu diesem Zeitpunkt lag die Wahlbeteiligung insgesamt bereits bei 40,9 Prozent, gut vier Prozent mehr als 2014 (36,78 Prozent).

Noch einmal zwei Stunden später hatten 12 533 Wählerinnen und Wähler ihren Stimmzettel in die Urnen geworfen, zusammen mit den 6438 Briefwählern (2014: 5775) ergab das eine Wahlbeteiligung von 51,06 Prozent. Eine deutliche Zunahme nun um 6,77 Prozent gegenüber der letzten Europawahl . Spitzenreiter waren weiter die Bezirke in Dolberg und Vorhelm mit jeweils rund 63 Prozent. Die „rote Laterne“ behielt die Feuerwache Süd mit 33,78 Prozent.

Aus der „Kommandozen­trale“ im Rathaus gab es unterdessen nach den Worten von Wahlsachbearbeiterin Silke Fischer „nichts Außergewöhnliches“ zu melden. Nur ein Wahlhelfer habe sich krank gemeldet, für ihn sei der Leiter des Briefwahlbüros, Thomas Gramatke, „höchstpersönlich“ in der Don-Bosco-Schule eingesprungen.

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