Führungen über den künftigen Baubetriebshof
Den Einzug schon im Blick

Ahlen -

Z um dritten Mal hatte die Stadt Ahlen am Sonntagmorgen ihre Bürger zur Besichtigung des neuen Baubetriebshofes auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs eingeladen.

Montag, 27.05.2019, 11:00 Uhr
Am Startpunkt warteten 20 Baustellenhelme auf die Besucher, Sicherheit ist ein hohes Gebot auf der Baustelle. Der Sozialraum des künftigen Baubetriebshofes wird medial so angelegt, dass dort auch Schulungen und Präsentationen stattfinden können.
Am Startpunkt warteten 20 Baustellenhelme auf die Besucher, Sicherheit ist ein hohes Gebot auf der Baustelle. Der Sozialraum des künftigen Baubetriebshofes wird medial so angelegt, dass dort auch Schulungen und Präsentationen stattfinden können. Foto: Ralf Steinhorst

Betriebsleiter Bernd Döding und Jan Hintemann vom Zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagement (ZGM) führten die zwei Gruppen über das weitläufige Areal. 20 Helme lagen im Baucontainer für die Besucher bereit; sie wurden alle benötigt.

Unter den Besuchern waren auch einige Mitarbeiter der Stadt Ahlen, die sich auf den neuesten Stand bringen wollten. „Es sind auch einige dabei, die hier arbeiten werden“, erkannte Bernd Döding schnell. 150 Menschen werden dort am Ostberg ihre neue Arbeitsstelle finden. Schließlich werden mehrere Betriebspunkte, die noch über das Stadtgebiet verteilt sind, hier konzentriert.

Zum Auftakt der Baustellenführungen am Sonntagvormittag gaben Bernd Döding und Jan Hintermann Einblicke in die Historie und die Aufteilung der Fläche des Baubetriebshofs, die 41 000 Quadratmeter umfasst.

„Das sah hier nie gescheit aus“, war ein Bürger erleichtert, dass die Brache nun endlich sinnvoll genutzt wird. Nämlich in drei Bereiche, wie Jan Hintermann erklärt: Baubetriebshof mit Verwaltung sowie Wertstoffhof und Bodenlager für den Aushub von Baustellen.

Baustelle Baubetriebshof

1/8
  • Führungen über die Baustelle des künftigen Ahlener Baubetriebshofs. Foto: Ralf Steinhorst
  • Führungen über die Baustelle des künftigen Ahlener Baubetriebshofs. Foto: Ralf Steinhorst
  • Führungen über die Baustelle des künftigen Ahlener Baubetriebshofs. Foto: Ralf Steinhorst
  • Führungen über die Baustelle des künftigen Ahlener Baubetriebshofs. Foto: Ralf Steinhorst
  • Führungen über die Baustelle des künftigen Ahlener Baubetriebshofs. Foto: Ralf Steinhorst
  • Führungen über die Baustelle des künftigen Ahlener Baubetriebshofs. Foto: Ralf Steinhorst
  • Führungen über die Baustelle des künftigen Ahlener Baubetriebshofs. Foto: Ralf Steinhorst

Vor allem der Wertstoffhof stand in besonderem Interesse. „Die Rampe ist rückenfreundlich“, skizzierte Bernd Döding den Vorteil. Die bisherigen Treppen entfallen, weil die Sammelbehälter in Mulden untergebracht. Mit Barriere, damit auch niemand hereinfällt, die Sicherheitsvorschriften wollen es so. Der Rundkurs ist so angelegt, dass niemand mehr mit dem Fahrzeug rückwärts setzen muss. Ade Verkehrschaos, wie man ihn jetzt noch kennt auf dem alten Gelände.

Das Erdgeschoß und drei Obergeschosse umreißen das Verwaltungsgebäude. „Der Ausbau ist mitten zugange – mit mehreren Gewerken gleichzeitig“, zeigte sich Jan Hintemann zufrieden mit den Fortschritten, auch wenn die Wände in den Obergeschossen noch nicht eingezogen sind. Die unteren drei Etagen belegen die Umweltbetriebe, in Etage vier findet das Zentrale Liegenschaftsmanagement Platz. Mit großem Sitzungsraum im zweiten Obergeschoss, schließlich soll auch die Politik mit dem Betriebsausschuss im Gebäude tagen können.

Fahrzeughallen, zum Teil beheizt, Werkstatt- und Lagerhallen sind in fortgeschrittenem Bauzustand, noch aber ohne Tore. Als stählernes Skelett erweist sich noch die Müllumschlagshalle, die auch auf der gegenüberliegenden Bahnseite zu sehen ist. Hier wird der Müll von den kleinen Müllfahrzeugen angenommen und auf größere Einheiten umverteilt. Geschlossen, wie Jan Hintemann erklärte, schließlich sollen die Emissionen so gering wie möglich gehalten werden. Die Auflagen klären es. Wie sagte Bernd Döding zu Beginn der Führung? Der Prozess hat acht Jahre gedauert. Er geht sichtbar dem Ende zu. Der Einzug soll im Frühjahr 2020 erfolgen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6643260?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Kanalbrücke: Der Neubau ist ein „Schmalhans“
Bei einer ersten Infoveranstaltung stellte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine am Mittwoch in Münster die Pläne für die neue Kanalbrücke der Wolbecker Straße vor. Bis 2021 soll alles fertig sein (v.l.): Heinz-Jakob Thyßen sowie die Bauleiter Franziska Finke und Daniel Feismann.
Nachrichten-Ticker