Zweites Open Air ausverkauft
Techno im Flöz: Biergarten bebt

aHLEN -

Mehr ging nicht: zwölf Stunden Party-Marathon vor ausverkaufter Location. Kleinstadt-Techno feierte auf der Zeche Westfalen seine bisher größte Party.

Montag, 27.05.2019, 14:38 Uhr aktualisiert: 28.05.2019, 15:16 Uhr
Vor imposanter Kulisse der Fördertürme der Zeche Westfalen ging das Zwölf-Stunden-Event in der Nacht zum Sonntag über die Bühne.
Vor imposanter Kulisse der Fördertürme der Zeche Westfalen ging das Zwölf-Stunden-Event in der Nacht zum Sonntag über die Bühne. Foto: Christoph Aulbur

Dröhnende Bässe, wummernde Beats und annähernd 1200 Fans unterschiedlicher Altersklassen brachten am Samstagnachmittag bis in den späten Abend den „Flöz“-Biergarten auf der Zeche Westfalen zum Beben. Kleinstadt-Techno ging nach der Premiere im August in die zweite Runde. Diesmal noch größer und professioneller.

Dabei war für die Veranstalter klar: „Wir wollen weiterhin nicht kommerziell sein und es auch nicht werden“, erklärten Benedikt Bartscher und Franz Bußmann . Hauptanliegen sei es, der Techno-Szene im Kreis Warendorf und darüber hinaus eine Möglichkeit zu geben, ihre Leidenschaft auszuleben. „Schön ist es natürlich auch, wenn wir Gästen, die bis dato noch überhaupt keinen Bezug zu Techno hatten, diese einzigartige Musikkultur nahebringen können. Das gelingt durchaus öfter“, freute sich Bussmann.

...und teilweise Gäste mit über 400 Kilometer Anreise...

Franz Bußmann

Der Erfolg gibt den Machern Recht, zu denen außer Franz Bußmann und Benedikt Bartscher auch Niklas Inderwiedenstrasse gehört. „Als wir im Dezember Kleinstadt-Techno für den 25. Mai angekündigt haben, sind wir nicht von einer so enormen Resonanz ausgegangen“, so Inderwiedenstrasse. Über 650 Techno-Fans hatten im Vorverkauf Karten erworben, nach kurzer Zeit war die 900-Gäste-Obergrenze erreicht und die „Abendkasse“ bereits am Nachmittag vorübergehend dicht.

Mächtig Dampf auf der Bühne.

Mächtig Dampf auf der Bühne. Foto: Aulbur

Allerdings verdoppelte sich seit der ersten Auflage des Open-Air-Festivals nicht nur die Teilnehmerzahl. „Der technische Aufwand, den wir in diesem Jahr betreiben, hat alles vorherige in den Schatten gestellt“, betonte Benedikt Bartscher. Die Unterstützung von 50 bis 100 Helfern habe die Umsetzung der Techno-Party aber möglich gemacht. „Der enorme Einsatz der Helfer, die steigende Besucherzahl und teilweise Gäste mit über 400 Kilometer Anreise spricht für die wachsende Popularität von Kleinstadt-Techno“, zeigte sich Franz Bußmann zufrieden. Weiterhin solle es aber bei nur einem Termin pro Jahr bleiben.

„Kleinstadt-Techno“ auf der Zeche Westfalen

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  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
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  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
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  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur
  • Zahlreiche Technojünger verbrachten ausgelassene Stunden auf der Zeche Westfalen. Foto: Christoph Aulbur

Neben Party hatte das Techno-Festival dieses Jahr auch eine soziale Komponente: Mit einer Pfandbechersammlung hatten die Gäste die Möglichkeit, die Freckenhorster Werkstätten zu unterstützten.

Starke Location.

Starke Location. Foto: Aulbur

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