Ahlener Gourmet-Markt
Drei Tage Schlemmen ohne Reue

Ahlen -

Abwechslung wollen die Mitglieder der Ahlener Wirte Veranstaltungs GbR nicht nur auf dem Teller bieten und haben darum der Speisekarte zum diesjährigen Gourmet-Markt vom 7. bis 9. Juni ein neues Layout verpasst. Statt des bisherigen A 5-Faltblatts gibt es nun ein Heftchen im praktischen Hosentaschenformat, in dem jeder der beteiligten Gastronomiebetriebe eine eigene Seite hat, um sich mit seinem kulinarischen Angebot zu präsentieren. Ermöglicht haben den Druck in einer Auflage von 4000 Exemplaren zahlreiche Ahlener Firmen und Geschäftsleute mit Inseraten. Sie brächten damit zum Ausdruck, „dass sie den Gourmet-Markt wertschätzen und unterstützen“, freut sich Stadthallen-Geschäftsführer Andreas Bockholt.

Samstag, 01.06.2019, 17:26 Uhr aktualisiert: 01.06.2019, 17:40 Uhr
Praktisch: Die Speisekarte zum Gourmet-Markt passt im neuen Format in jede Hosen- oder Jacketttasche.
Praktisch: Die Speisekarte zum Gourmet-Markt passt im neuen Format in jede Hosen- oder Jacketttasche. Foto: Peter Harke

Geschrumpft ist zwar die Größe der Menükarte, die Auswahl an Gaumenfreuden jedoch fast so üppig wie immer. Fast. Denn auf einige „Klassiker“ wie den Hirschkalbsbraten oder die Schweinemedaillons „Boursin“ müssen die Feinschmecker ausnahmsweise verzichten. Der Gasthof „Zur Post“ aus Dolberg setzt aus betrieblichen Gründen in diesem Jahr einmal aus, wie An­dreas Bockholt erklärt. Umso glücklicher sei er darüber, dass der „Lehmofen“ nach der Premiere 2018 nun fest zum Kreis der Beschicker gehört. Die Familie Celik sei mit ihren anatolischen Spezialitäten auf jeden Fall eine Bereicherung für die Genussmeile am Werseufer, findet der Stadthallenchef.

Zum dritten Mal dabei sind Vedder Premium­event und der Partyservice Struckholt, den harten Kern bilden weiter neben dem Stadthallenrestaurant das Weinhaus Schulz und die Bäckerei Zimmermeier. Was wäre der Gourmet-Markt ohne den Flammkuchen aus dem Holzofen und ohne die „guten Tropfen“, die zu den mehr als 30 verschiedenen Gerichten – wie es so schön heißt – „korrespondieren“? Bier- und Cocktailstand werden natürlich auch nicht fehlen.

Mit Blick auf das Pfingstwetter sind die Wirte optimistisch, um nicht zu sagen mutig: Restaurantzelte werden diesmal nicht aufgebaut, dafür mehr große Sonnenschirme, zehn statt vier. Unverändert bleibt die Zahl der Sitzplätze: 976 an 122 großen runden Tischen; dazu kommen noch 40 Stehtische. „Damit sind wir eigentlich am Limit, was der Platz hergibt“, sagt An­dreas Bockholt, der schließlich noch eine Neuerung ankündigt: Das Entenrennen des Lions-Clubs findet erstmals nicht am Samstag statt, sondern wird am Sonntagnachmittag um 16 Uhr gestartet.

Am Freitag und Samstag ist der Schlemmertreff jeweils von 17 bis 23 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 bis 21 Uhr. Es bleiben also 22 Stunden, um sich einmal rauf und runter durch die Speisekarte zu futtern. Dabei gelte, schreibt Bürgermeister Dr. Alexander Berger in seinem Grußwort, das Motto „Genuss ohne Reue“. Die „Pölsterchen“ an den Hüften würden nicht während des Gourmet-Markts wachsen, sondern nur davor und danach . . .

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