Versammlung der CDU Vorhelm
Bevölkerung will eine Halle

Vorhelm -

Ehrung, Wahl, Mehrzweckhalle und Rathausfrage – das waren die Kernthemen bei der Mitgliederversammlung der CDU-Ortsunion Vorhelm am Montagabend.

Dienstag, 04.06.2019, 16:02 Uhr aktualisiert: 04.06.2019, 16:30 Uhr
Mathias Bild (M.) erhielt vom Ortsunionsvorsitzenden Hubertus Beier (l.) und dessen Stellvertreter Henrich Berkhoff (r.) die Glückwünsche zur 40-jährigen Mitgliedschaft.
Mathias Bild (M.) erhielt vom Ortsunionsvorsitzenden Hubertus Beier (l.) und dessen Stellvertreter Henrich Berkhoff (r.) die Glückwünsche zur 40-jährigen Mitgliedschaft. Foto: Ralf Steinhorst

Bei der Mitgliederversammlung der CDU-Ortsunion Vorhelm nahmen am Montagabend die Sachstandsberichte zur Rathausfrage und zur Planung einer neuen Mehrzweckhalle breiten Raum ein. Zudem wurden Delegierte für kommenden Kreisparteitage gewählt.

„Die politische Erosion in Berlin lässt uns auch hier nicht kalt“, forderte der Ortsunionsvorsitzende Hubertus Beier im Hotel Witte eine neue Zukunftsausrichtung der Partei. Sehe man allein die Bewegung „Fridays for Future“, müsse es Ziel sein, junge Menschen für die politische Arbeit in den demokratischen Parteien zu begeistern: „Wir brauchen junge Leute“. Häme in Richtung der SPD sei nicht angebracht, auch die CDU stehe nicht ohne Probleme da. Henrich Berkhoff ergänzte, dass der Stadtverband einen Arbeitskreis Jugend einrichten wird, der auch mit entsprechenden Kommunikationswegen arbeiten soll.

Für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der CDU wurde Mathias Bild mit einer Urkunde geehrt. „Ich habe zwar mehr in der Stille mitgewirkt, war aber immer am Ball“, beschrieb der Jubilar seine langjährige Mitgliedschaft. Als Delegierte für die Kreisparteitage wurden Martin Arnst, Henrich Berkhoff und Ludger Diekmann gewählt. Ihre Ersatzdelegierten sind Lukas Fleuter, Hubertus Beier und René Rieckmann.

Erhard Richard referierte.

Erhard Richard referierte. Foto: Ralf Steinhorst

Hubertus Beier gab einen umfassenden Sachstandsbericht zur gegenwärtigen Planung einer neuen Mehrzweckhalle in Vorhelm. Zurzeit werte die Interessengemeinschaft der Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) eine Umfrage mit 86 Rückmeldungen aus, welche Funktionen eine solche Halle erfüllen sollte. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit habe es schon ein Treffen der IG VVV mit der Verwaltungsspitze der Stadt gegeben, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Die CDU ihrerseits habe den Ball aufgenommen, um einen Prüfauftrag an die Verwaltung zu stellen, inwieweit ein solches Projekt bezüglich der Kostenfrage und des Standorts verwirklicht werden kann. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist kein geeignetes Grundstück verfügbar, das auch fußläufig erreichbar wäre“, stellte Hubertus Beier fest. Der IG-VVV-Vorsitzende Josef Remmert betonte, dass sein Dachverband die Entwicklung moderieren will: „Die Vorhelmer Bevölkerung will die Halle.“ Er fügte aber auch hinzu, wenn eine Umsetzung nicht möglich sei, müsse man das akzeptieren.

Den aktuellen Stand zur Rathausfrage gab Erhard Richard wieder. „Es gibt keine Entscheidung in unserer Fraktion“, widerlegte er deutlich anderslautende Gerüchte. Diese werde sich erst am 18. Juni festlegen, zuvor wird am 12. Juni im Hof Münsterland eine CDU-Mitgliederversammlung zu dem Thema stattfinden.

Wir brauchen junge Leute.

Hubertus Beier
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