Elisabeth-Tombrock-Haus
Musik ist auch Therapie

Ahlen -

Tangoklänge und die Romantik des 19. Jahrhunderts vom „Da Costa Trio“ der Organisation Live Music Now Münsterland begeisterten mit einem Konzert im Elisabeth-Tombrock-Haus an der Kapellenstraße.

Samstag, 08.06.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 08.06.2019, 17:24 Uhr
Das „Da Costa Trio“ mit Karl Figueroa (Cello), Christian Ramirez (Tenor) und Barbara Costa (Klavier) erfreute die Bewohner des Elisabeth-Tombrock-Hauses. Begleitet wurden die Musiker durch Vereinskoordinatorin Monika Nessau. Für das Seniorenheim bedankte sich die stellvertretende Sozialdienstleiterin Doreen Bothe.
Das „Da Costa Trio“ mit Karl Figueroa (Cello), Christian Ramirez (Tenor) und Barbara Costa (Klavier) erfreute die Bewohner des Elisabeth-Tombrock-Hauses. Begleitet wurden die Musiker durch Vereinskoordinatorin Monika Nessau. Für das Seniorenheim bedankte sich die stellvertretende Sozialdienstleiterin Doreen Bothe. Foto: Erhard Richard

Die Münsteraner Musikstudenten Karl Figueroa (Cello), Christian Ramirez (Tenor) und Barbara Costa (Klavier) brachten Gesangswerke von Schubert, Schumann, Brahms und Saint-Saëns, aber auch den durch Tango-Rhythmen geprägten „Milonga Sentimental“ von Carlos Gardel zur Aufführung.

Die Musiker, die durch die Vereinskoordinatorin Dr. Monika Nessau begleitet wurden, überzeugten durch ihre hochwertige Darbietung einer gemischten musikalischen Literatur.

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ – das war eine prägende Erfahrung des weltberühmten Geigers Yehudi Menuhin. Der Humanist und Weltbürger verstand Musik nicht nur als Kunst, sondern als Beitrag zu einer besseren Gesellschaft. Dieser Gedanke liegt der von ihm 1977 in Großbritannien gegründeten Organisation Live Music Now zu Grunde.

Live Music Now vermittelt die Überzeugung, dass Musik auch Therapie ist, und fördert dabei junge, besonders qualifizierte Künstler, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Die Musik soll Menschen zugutekommen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in Konzerte gehen können.

Das Musizieren gibt den Zuhörern Kraft und Trost und ist für den Musiker eine prägende, für eine erfolgreiche Karriere wichtige Erfahrung. So war die wechselseitige Freude zu spüren, die die Musiker, wie auch die Bewohner und Gäste im Stadtteilcafé, durch das einstündige Konzert trug. „Reich mir zum Abschied noch einmal Hände“, aus der Operette „Viktoria und ihr Husar“ von Paul Abraham, brachte es zum Ausdruck, als die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem dezenten Mitsummen den Gesang begleiteten.

„Ein gelungenes Konzert, das dank des Engagements und der freudigen Darbietung der hoch qualifizierten Nachwuchsmusiker uns diesen Nachmittag verschönt hat“, waren die Worte der stellvertretenden Sozialdienstleiterin Doreen Bothe: „Und wir würden uns freuen, eine ähnliche Veranstaltung im kommenden Jahr wieder mit Live Music Now Münsterland einplanen zu dürfen.“

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