Mitgliederversammlung der JU Ahlen
Die Jungen sind für Rathausneubau

Ahlen -

Rathausfrage, Schulpolitik und Wahlen – die Junge Union hatte am Samstag viele Themen auf der Tagesordnung.

Montag, 10.06.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 10.06.2019, 16:58 Uhr
Die Junge Union hat ihre Vorstandsarbeit mit nun 14 Beisitzern breiter aufgestellt. Christoph Aulbur (vorne, Mitte) wurde als Vorsitzender wiedergewählt.
Die Junge Union hat ihre Vorstandsarbeit mit nun 14 Beisitzern breiter aufgestellt. Christoph Aulbur (vorne, Mitte) wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Foto: Ralf Steinhorst

Die Junge Union (JU) in Ahlen hat bei ihrer Mitgliederversammlung am Samstagnachmittag in der Gaststätte Zisterne einen großflächigen Personalwechsel im Vorstand vorgenommen. Christoph Aulbur , seit einem Jahr JU-Vorsitzender, wurde im Amt bestätigt.

„Wir haben 20 neue Mitglieder gewonnen“, zeigte Christoph Aulbur in seinem Jahresbericht, dass die JU bei der Jugend Anziehungskraft habe. Ein fördernder Faktor sei dabei die Abschaffung des Mitgliedsbeitrags im Kreisverband gewesen.

Politisch macht sich die JU bei der Rathausfrage für Plan B, den Neubau von Rathaus und Stadthalle stark, weil sie die am Ende günstigste Lösung wünscht: „Nach den Zahlen der Verwaltung scheint der Neubau günstiger zu sein.“

Bei der Schulpolitik fordert die JU, das Städtische Gymnasium, die Overbergschule als Hauptschule und die beiden Berufskollegs zu erhalten. Bundespolitisch ging Christoph Aulbur wie auch später die stellvertretende Kreisvorsitzende Katrin Schulze Zurmussen mit der CDU-Vorsitzenden Annette Kramp-Karrenbauer hart ins Gericht. Man könne nicht der Jugend das unbefriedigende Wahlergebnis in die Schuhe schieben. „Dass wir Wahlkampf können, haben wir mit der Kneipenwahlkampftour bewiesen – die Neueintritte geben uns recht“, bilanzierte Christoph Aulbur.

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Peter Lehmann gab anschließend einen Überblick über die wichtigsten kommenden kommunalpolitischen Entscheidungen. Er bekräftigte, dass eine Fraktionsentscheidung bei der Rathausfrage noch nicht gefallen sei, er selbst sei noch unentschieden. Zudem stünden die Entscheidungen über die Einführung einer Gelben Tonne anstelle des Gelben Sacks und die Umwandlung der Sekundarschule zu einer Gesamtschule an. „Ich glaube, wir haben im Stadtverband eine gute Mischung zwischen Jung und Alt“, zeigte sich Peter Lehmann mit der Personalzusammensetzung der Partei zufrieden.

Bei den Vorstandswahlen wurde der Vorsitzende Christoph Aulbur im Amt bestätigt. Bei den stellvertretenden Vorsitzenden wurde Nick Drewer wiedergewählt, Philip Terbrack ist neu an seiner Seite. Dominik Fischer wurde als Geschäftsführer genauso neu gewählt wie seine Stellvertreterin Olivia Lehmann.

Vor den Vorstandswahlen hatte die Versammlung beschlossen, die Zahl der Beisitzer von acht auf 14 zu erhöhen. Zu diesen gewählt wurden Christopher Boes, Maximilian Dolowy, Lars Gummich, Louis Haver, Samira Hülseweh, Vanessa Keß, Julius Koßmann, Gina Kriwat, Jan Pollmeier, Julius Schmidt, Lukas Schulze-Horsel, Phil Tönspeterotto sowie Friedrich und Johanna Westhoff. Die Amtszeiten gelten für zwei Jahre.

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