Hoffest bei Schulze-Rötering
Gute Werbung für die Landwirtschaft

Ahlen -

Tausende Besucher aus dem Münsterland und darüber hinaus: Familie Schulze-Rötering freut sich über ein gelungenes Hoffest.

Dienstag, 11.06.2019, 20:00 Uhr
Stolz auf ein gelungenes Hoffest (v.l.): Martin und Moritz Schulze-Rötering, Katrin Schulze-Horsel, Ingo Bücker, Julia und Anna-Clarissa Schulze-Rötering sowie Jan Frederik Koppe.
Stolz auf ein gelungenes Hoffest (v.l.): Martin und Moritz Schulze-Rötering, Katrin Schulze-Horsel, Ingo Bücker, Julia und Anna-Clarissa Schulze-Rötering sowie Jan Frederik Koppe. Foto: Christoph Aulbur

Seit 1995 mit steigenden Besucherzahlen und als „ Distillery of the Year“ 2019 mit einem Rekord: Das Hoffest bei Schulze-Rötering zog am Pfingstsonntag und -montag über 6000 Besucher an, teilweise von weit außerhalb des Münsterlandes.

Mehr als zufrieden zeigte sich angesichts dieser Zahlen Hausherr und Inhaber Martin Schulze-Rötering: „Neben der Präsentation unserer Produkte und dem Spaß, den die Besucher an diesen zwei Tagen hier haben, können wir über moderne Landwirtschaft aufklären und den Leuten unsere Arbeit näher bringen.“ Insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen sei dies ein besonderer Mehrwert.

Nicht nur Rekordzahlen prägten das Hoffest 2019 sondern auch eine neue, noch breitere Vielfalt an Angeboten für die Gäste: Neben der Verköstigung mit Spargel, Grillgut, verschiedenen Getränken, Erdbeeren und vielem mehr hatten sich die Familie Schulze-Rötering sowie die zahlreichen Gastausteller einiges einfallen lassen. Bei den Kleinsten sorgte ein Kasperletheater für Un­ter­hal­tung, während die älteren Gäste beim Probefahren ei­nes Fendt 1050 wieder das Kind in sich entdecken konnten, wie Boris Burat vom Hof Schulze-Rötering belustigt kommentierte. Wer nicht selber fahren, aber dafür noch größere Landmaschinentechnik bestaunen wollte, hatte dazu ebenfalls Gelegenheit, denn der Betrieb fuhr seinen kompletten Fuhrpark auf.

Landmaschinen – immer wieder ein Hingucker.

Landmaschinen – immer wieder ein Hingucker. Foto: Christoph Aulbur

Jeweils zur vollen Stunde konnten die Gäste die beim World Spirit Award für ihre Obstbrände als „Distillery of the Year“ in Gold prämierte hofeigene Brennerei in Aktion sehen. „Genuss-Botschafter“ Burat führte dabei jedes Mal – vollausgebucht – Gruppen durch die Räume, in denen zur selben Zeit Erdbeergeist gebrannt wurde. Neben zahlreichen Fragen zum Brennprozess selber waren die Besucher auch an den Grundprodukten und an der Landwirtschaft allgemein interessiert. „So ein enormes Interesse war noch nie da“, konstatierte Burat, selbst zu Themen wie Gülletechnik habe es zahlreiche fundierte Fragen gegeben, wobei der Tenor für die Landwirtschaft keineswegs negativ gewesen sei. „Da wir nahezu alle angebotenen Produkte, von den Bränden über Erdbeeren und Spargel bis hin zum Kuchen, selbst produziert haben, hatten wir aber auch eine angenehme Argumentationsgrundlage“, verwies Julia Schulze-Rötering auf den enormen Aufwand hinter dem Hoffest. Manche Leute seien verwundert gewesen, dass man nicht mal einen Caterer eingesetzt habe.

Die Besucher erkundeten an beiden Tagen die gesamte Hofanlage.

Die Besucher erkundeten an beiden Tagen die gesamte Hofanlage. Foto: Christoph Aulbur

Nicht aus eigener Produktion, aber trotzdem hervorgehend angekommen sei die Liveband. Eine solche habe man bereits im vorherigen Jahr spielen lassen, aber dass spontan zur Musik getanzt wurde, sei neu, so Julia Schulze-Rötering. „Wenn man bedenkt, dass wir mit einem kleinen Fest auf dem Innenhof gestartet sind, nun der ganze Hof in Beschlag genommen wird und Gäste selbst aus dem tiefsten Ruhrgebiet anreisen, kann man schon etwas stolz auf die Entwicklung sein“, zog Martin Schulze-Rötering ein rundum positives Fazit.

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