2200 Quadratmeter großes Areal
Big Feeling im neuen „Feel Fit“

Ahlen -

Eine Million Euro ist zu stemmen, um aus einem alten Baumarkt einen modernen Fitnesspark zu machen. Frank Langer hat investiert. Mitte August heißt es in Ahlens neuem Megastudio „Feel Fit“. Die Kalkulation setzt auf 2500 Mitglieder. Platz wäre sogar für 5000.

Samstag, 15.06.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 15.06.2019, 12:37 Uhr
Vor druckfrischer Kulisse mit den Türmen von Westfalen und St. Marien: Sabrina Brockmann (Präventionsfachkraft), Nina Teich (Assistenz) und Eva Hamer (Studioleitung Werne und Ahlen).
Vor druckfrischer Kulisse mit den Türmen von Westfalen und St. Marien: Sabrina Brockmann (Präventionsfachkraft), Nina Teich (Assistenz) und Eva Hamer (Studioleitung Werne und Ahlen). Foto: Ulrich Gösmann

Noch fühlt es sich nur „big“ an im „Feel Fit“, das in zwei Monaten im Kleiwellenfeld eröffnen will. „Die Geräte sind schon da“, lässt Betreiber Frank Langer wissen. Zwischengeparkt in einer Halle in Erkenschwick. Aber auch ohne erinnert schon jetzt nichts mehr an den alten Hagebaumarkt .

Der Blick in die große Halle – er trifft auf 2200 Qua­dratmeter monotone Leere. Hier sollen demnächst die 150 Geräte stehen. Und auch die Grasbahn liegen, über die sich der Gewichtblock schieben lässt. Frank Langer, der mit seiner Frau Susanne erfolgreich das „Feel Fit“-Konzept am Stammsitz Werne fährt, beziffert sein Invest auf eine runde Million Euro, die dem Gebäudekomplex im Gewerbegebiet von außen noch nicht anzusehen ist. Erste Hinweise auf den neuen Inhalt liefert seit Donnerstagnachmittag der ehemalige Haupteingang zum Hagebau, der zur Hintertür wird. Der hat die Farbe gewechselt – von Rot auf Türkis. Auf die Fenster haben sich Drucke mit Standortmotiven gelegt. Westfalen-Förderturm vor Marien-Kirchturm – die Werner sind in Ahlen angekommen. Was auch für die Innengestaltung gilt. Zwölf Meter groß, soll sich die Stadt auf Stoffbildern zeigen. Dazwischen gut gelaunte Gesichter, die die Philosophie des Hauses verkörpern: Feel fit!

Hinter ihm geht ab August noch mehr: Frank Langer eröffnet sein zweites „Feel Fit“ – aktuell in Ahlen.

Hinter ihm geht ab August noch mehr: Frank Langer eröffnet sein zweites „Feel Fit“ – aktuell in Ahlen. Foto: Ulrich Gösmann

Mobile Trennelemente werden etwas von der Größe der Halle nehmen, die Baumarkt war. Ein Kursraum mit leuchtenden Wänden hat ihm schon 350 Quadratmeter abgeknipst. „Wir machen hier das Gleiche wie in Werne“, sagt Langer. Dort ist man gerade einen Schritt weiter und visualisiert die Wände. Was in Ahlen noch nachgerüstet werde. Die Nachrichtenstudios der TV-Sender lassen grüßen.

Es soll ja auch Spaß machen.

Frank Langer

Größe zeigt der Fitnesspark auch im Kleinen: „Marylin“, der Damen-Sanitärbereich, empfängt mit einer drei Meter hohen Lichtfläche. Dahinter 250 Quadratmeter Platz fürs Umziehen, Duschen und Stylen. Mit 60 Quadratmetern hat die Föhnecke das Format für eine kleine Wohnung. Illuminiert durch Kronleuchter. Sie seien Ausdruck von Luxus. „Es soll ja auch Spaß machen“, lässt sich Langer selbst einen Lacher ab, um dann mit Taschenlampe in den noch finsteren Herrentrakt zu bitten. Wie der wohl heißt? „Ist doch klar. Arnold!“ Die Sauna, in ersten Plänen noch mit einem Fragezeichen versehen, hat‘s nun doch in die Umsetzung geschafft. Mit zwei Kabinen – für „Marylin“ und „Arnold“.

80-facher Platz fürs überdachte Parken.

80-facher Platz fürs überdachte Parken. Foto: Ulrich Gösmann

Im Thekenbereich finden sich die Kronleuchter aus den Umkleiden wieder. Dazu Mobiliar im Chesterfield-Stil. Anstrich in Anthrazit soll Decken und Böden veredeln. „Es soll an ein Hotel erinnern, das mindestens vier oder fünf Sterne hat“, rührt der ehemalige Unternehmensberater und künftige Geschäftsführer die Werbetrommel, um daran zu erinnern, dass die erste Offensive, Gründungsmitglieder zu akquirieren, den Sprung über die 500er Marke geschafft habe. Die Größe des Studios sei auf das Zehnfache ausgelegt. „2000 bis 2500 werden es wohl am Ende des Tages sein“, so Langer.

Rund ums Studio 200 Stellflächen

Die neuen Fitmacher sind zuversichtlich, Mitte August startklar zu sein. Bis dahin hat sich das Glashaus zur Aldi-Seite geöffnet. Hier entstehen 80 überdachte Stellflächen, die sich rundum auf 200 summieren. Das alte Gewächshaus entlang der Südseite ist eine andere Baustelle. Die des Vermieters mit weiterer Gewerbeansiedlung. Doch das sei jetzt noch nicht spruchreif.

Ein erstes Mal öffnen sich die Türen am Wochenende des 20. und 21. Juli. Zu einer öffentlichen Baustellenbesichtigung. Bis dahin sollen es erste Geräte bis nach Ahlen geschafft haben. Geschwitzt, gestemmt und bodygestyled wird allerdings erst später.

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