Senioren-WG Lambertus
„Wohnen für Fortgeschrittene“

Dolberg -

Bauabnahme erfolgt – der planmäßigen Eröffnung der neuen Senioren-WG Lambertus in Dolberg am 1. Juli steht nichts mehr im Wege.

Samstag, 15.06.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 15.06.2019, 20:00 Uhr
Nicht nur die Küche ist einsatzbereit. Annette Nordhorn, Sylvia Metche und Bettina Czischke von der Seniorenhilfe SMMP (v.l.) freuen sich, dass es nun bald losgeht mit dem „Wohnen am Thuleberh“ in Dolberg.
Nicht nur die Küche ist einsatzbereit. Annette Nordhorn, Sylvia Metche und Bettina Czischke von der Seniorenhilfe SMMP (v.l.) freuen sich, dass es nun bald losgeht mit dem „Wohnen am Thuleberh“ in Dolberg. Foto: Peter Harke

Vor zwei Wochen war es noch eine Hoffnung, inzwischen ist es ein gutes Gefühl, das sich von Tag zu Tag verstärkt. Das Gefühl, doch willkommen zu sein in Dolberg. Auf die Presseberichterstattung über ihren Besuch im Ortsausschuss und die bevorstehende Eröffnung der Senioren-Wohngemeinschaft Lambertus habe es ein positives Echo gegeben, sagt Sylvia Metche , Leiterin des Ambulanten Dienstes der gemeinnützigen Seniorenhilfe SMMP in Oelde. Und fügt hinzu: „Wir sind nun mitten in der Akquise.“ „Ein paar“ konkrete Anfragen lägen auch bereits vor, nicht aus Dolberg, aber zum Beispiel aus Hamm und Ennigerloh, „von Leuten, die das noch nicht gewusst haben, was wir hier vorhaben“. Was so ein Zeitungsbericht ausmachen kann, wundert sich Sylvia Metche. Jedenfalls freut sie sich zusammen mit ihren Kolleginnen Annette Nordhorn und Bettina Czischke, dass es nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit endlich losgeht, und gesteht: „Wir sind aufgeregt.“

In dieser Woche haben die letzten Handwerker das Feld an der Twieluchtstraße geräumt, die Schlüsselübergabe durch den Vermieter und die Bauabnahme seitens der Stadt sind erfolgt. Der offizielle Einweihungstermin 1. Juli steht, auch wenn die ersten Bewohner vielleicht zwei oder drei Wochen später einziehen. „Wir starten in der Regel mit drei Mietern in einer Wohngruppe“, erläutert Annette Nordhorn, Gebietsleiterin für ambulant betreute Senioren-WGs, von denen die SMMP gGmbh bereits neun betreibt, u.a. in Oelde, Lippstadt, Dorsten und Bestwig, wo die zur Ordensgemeinschaft der Schwestern der heiligen Ma­ria Magdalena Postel gehörende Gesellschaft ihren Hauptsitz hat.

„Wohnen für Fortgeschrittene“ lautet das Motto, was sich nicht nur auf das Alter der Senioren bezieht, sondern auch auf deren Lebenserfahrung, auf die individuellen Fähigkeiten, Interessen und Wünsche, die jede und jeder Einzelne mit einbringt. Hausmanagerin Bettina Czisch­ke und ihr Team, das aus jeweils vier bis fünf Alltagsbegleiterinnen und ausgebildeten Pflegekräften besteht, wollen      zwar Angebote machen, etwa Spielenachmittage, Ausflüge oder gemeinsame Kinobesuche organisieren. „Aber es gibt kein festgelegtes Wochenprogramm“, betont Sylvia Metche, „die Bewohnerinnen und Bewohner sollen ihren Tagesablauf sehr selbstbestimmt gestalten können.“ Was nicht heißt, dass ihre Mithilfe beim Ge­müse­­schnibbeln, bei der Kräuteraufzucht im hauseigenen Garten oder beim Wäschefalten nicht willkommen wäre. Im Gegenteil.

Annette Nordhorn ist zuversichtlich, dass auch die angestrebte „Vernetzung mit dem Ort“ gelingen wird, mit der Grundschule, den Kindergärten oder auch – warum nicht – mit dem Schützenverein. Das werde „zu leben beginnen, wenn die ersten Bewohner da sind.“ Der große Gemeinschaftsraum mit der offenen Küche im Zentrum der Einrichtung, die insgesamt über knapp 500 Quadratmeter verfügt, bietet viel Platz für Begegnungen und Festivitäten aller Art, ebenso wie der Außenbereich. „Da fehlt nur noch eine Bank“, deutet Annette Nordhorn auf eine Lücke im ansonsten schon üppig grünen Erscheinungsbild.

Leer sind bislang auch noch die zwölf Zimmer, jedes 23 Quadratmeter groß mit eigenem Bad, selbstverständlich alles barrierefrei. Die künftigen Mieter dürfen ihre eigenen Möbel mitbringen, um sich wie zu Hause zu fühlen. Damit die Besucher sich das „Wohnen am Thuleberh“ leichter vorstellen können, wird am Freitag, 28. Juni, ein Musterzimmer eingerichtet sein, wenn die Seniorenhilfe von 11 bis 16 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ einlädt. „Es gibt auch Kaffee und Waffeln“, verspricht Annette Nordhorn, „wir werden uns als gastfreundliche Einrichtung präsentieren.“  

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Wer sich für einen Platz in der Senioren-WG interessiert, kann mit Bettina Czischke, Telefon 0170-1411112, Kontakt aufnehmen. Auch Fachkräfte und Mitarbeiterinnen für den Nachtdienst werden noch gesucht.

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