Schützenverein „Alt- und Neuahlen“
Beste Voraussetzungen bei Königswetter

Ahlen -

Über einen reibungslosen Festverlauf freuen sich die Schützen von „Alt- und Neuahlen“. Mit einem neuen Regenten im Schlepptau geht‘s jetzt auf den Abschluss zu – den Festball.

Montag, 17.06.2019, 15:00 Uhr
Um den Nachwuchs ist es beim Schützenverein „Alt- und Neuahlen“ bestens bestellt, wie Andreas Gunnemann und Rainer Eckervogt an der Schießkasse demonstrierten. Bis die Kleinen jedoch auf den großen Vogel zielen dürfen, dauert es noch etwas.
Um den Nachwuchs ist es beim Schützenverein „Alt- und Neuahlen“ bestens bestellt, wie Andreas Gunnemann und Rainer Eckervogt an der Schießkasse demonstrierten. Bis die Kleinen jedoch auf den großen Vogel zielen dürfen, dauert es noch etwas. Foto: Ralf Steinhorst

Christian Alker ist der neue König im Schützenverein „Alt- und Neuahlen“. Beim sehr gut besuchten Schützenfest auf der Festwiese von Haus Quante traf der 349. Schuss um 18.21 Uhr den Aar so präzise, dass dieser seinen Widerstand aufgab. Zur Königin erkor der neue Regent Eva Kössendrup.

„Habt ihr Lust auf Schützenfest? – Dann können wir ja anfangen“, machte Feldwebel Detlef Schürkamp beim Antreten vor dem Königsschießen die Schützen noch mal warm. Auch Hauptmann Peter Füchtenhans zeigte sich zufrieden: „Wir haben alles richtig gemacht, der Wettergott ist mit uns.“ Das blieb er auch während des Königsschießens, obwohl es zwischenzeitlich bei Wolken und vereinzelten Regentropfen die unvermeidlichen Blicke gen Himmel gab. Für Majestät Klaus Dorenberg ging das Regentschaftsjahr zwar zu Ende, trotzdem zeigte er sich vollkommen entspannt: „Es war ein tolles Jahr. Ich bin glücklich, dass es im Vorjahr geklappt hat.“ Er könne nur jedem empfehlen, es ihm gleichzutun: „Geht an die Stange und zerpflückt den Adler!“

Bereits beim Antreten vor dem Königsschießen waren die Sieger des Kinderpreisschießens geehrt worden; sie waren bereits am Vormittag aktiv. Ben Ackermann (34 Ringe) siegte in der Gruppe der Acht- bis Neunjährigen, Henrie Eckervogt (33 Ringe) nach Stechen bei der Gruppe der Zehn- bis Elfjährigen und Gideon Storkamp (36 Ringe) nach Stechen bei den Zwölf- bis 16-Jährigen.

Schützenfest-Fortsetzung bei „Alt- und Neuahlen“

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  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Wetter spielte mit bei den Ahlener „Bauernschützen“. Foto: Ralf Steinhorst

Pünktlich um 16 Uhr attackierten Klaus Dorenberg und der Schützenvereins-Vorsitzende Jörg Weißenborn als erste Schützen den Aar. Beim Schießen auf die Insignien kamen dann andere Schützen zum Zug. Thorsten Ernst holte den Apfel mit dem 54. Schuss, Robert Post die Krone mit dem 72. Schuss und Dirk Speckamp das Zepter mit dem 108..

Letzterer ließ dann auch weiterhin nicht locker und reihte sich in den Kreis der Aspiranten ein. Sowohl bei Dirk Speckamp als auch bei seinen vermeintlichen Mitbewerbern Christian Alker und Jörn Heidfeld mangelte es allerdings an Zielstrebigkeit. Ab 18 Uhr stockte das Schießen zeitweise. Stefan Brockmann, Andreas Kondermann-Kirschstein und Schießmeister Hans Helbeck nahmen die Pausenzeiten an der Vogelstange gelassen. Anlass für Jörn Heidfeld, im kleinen Kreis seine Rolle zu definieren: „Ich mache den Vogel nur locker.“ Blieben also Dirk Speckamp und Christian Alker als Bewerber übrig.

Um 18.21 Uhr schließlich hielt es auch die letzten Reste des Aars nicht mehr an der Stange; sie krachten zu Boden. Der 349. Schuss saß, Christian Alker hatte das Rennen gemacht. „Ich wusste gar nicht, dass ich so gut schießen kann“, kommentierte der neue Schützenkönig sein Glück. Zu dem Zeitpunkt hatte die Sonne die Wolken endgültig verdrängt, Christian Alker konnte mit Königswetter seine Rege ntschaft angehen.

Habt ihr Lust auf Schützenfest? – Dann können wir ja anfangen.

Detlef Schürkamp
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