Raus auf die Wiese
Gebrr schmachtet nach Grimms Küsschen

Ahlen -

Küsschen? „Raus auf die Wiese“ erlebte Grimms Froschkönig einmal ganz anders. Ob‘s das Küsschen am Ende wohl noch gab...?

Montag, 17.06.2019, 16:30 Uhr
Froschkönig einmal anders: Bei „Raus auf die Wiese“ drehte sich hinter dem Juk-Haus dennoch vieles um den Kuss.
Froschkönig einmal anders: Bei „Raus auf die Wiese“ drehte sich hinter dem Juk-Haus dennoch vieles um den Kuss. Foto: Martin Feldhaus

Feuer und Wasser? Diese Elemente könnten unterschiedlicher nicht sein. Genauso wie die zwei Figuren Gebrr und Grimm am vergangenen Sonntagnachmittag bei der Aufführung des Theaters „Kreuz und Quer“ im Rahmen der Familienreihe „Raus auf die Wiese“. „Kann ich denn nicht einmal in Ruhe meinen Tee trinken?“, murrt Grimm, der am liebsten immer in Ruhe gelassen werden möchte. Aus einem ganz anderen Holz ist da Gebrr geschnitzt. Sie will immer nur Küsschen vom trägen Grimm haben und hofft, dass der ihr ein Märchen erzählt.

Doch wie kommen beide zu ihrem Ziel? Das weiß keiner so genau. Jedenfalls befinden sich Gebrr und Grimm plötzlich mitten in dem bekannten Märchen vom Froschkönig. Und das spielen Rainer Besel und Esther Krause-Paulus auf eine sehr individuelle und begeisternde Art und Weise.

Schon der Streit um die Rollen bringt die zahlreichen jungen Zuschauer zum Lachen, da der murrige Grimm in die Rolle der Prinzessin schlüpfen muss. Und nun soll er den Frosch Gebrr auch noch küssen. Das geht natürlich gar nicht und es beginnt eine kurzweilige clowneske Reise durch das Grimm’sche Märchen, die das Publikum am Ende mit tosendem Applaus belohnt.

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