Stadtfestbilanz
Hula-Hoops gehen in die Mammutstadt

Ahlen -

Der Stadtfest-Cocktail ist gelungen, da sind sich die Organisatoren einig. Hier und da könne aber noch nachjustiert werden.

Montag, 08.07.2019, 20:00 Uhr
Die Deko findet eine sinnvolle Wiederverwendung: Rund 600 Hula-Hoop-Reifen gehen nächste Woche in die Mammutstadt.
Die Deko findet eine sinnvolle Wiederverwendung: Rund 600 Hula-Hoop-Reifen gehen nächste Woche in die Mammutstadt. Foto: Peter Harke

War dieses Stadtfest-Cocktailglas, das Ahlen am Wochenende geleert hat, nun halb voll oder halb leer? Aus Sicht von Christoph Wessels auf jeden Fall mehr als halb voll. Für den Kulturfachbereichsleiter der Stadt Ahlen überwiegen eindeutig die positiven Eindrücke des vergangenen Wochenendes.

„Dass der Samstag verregnet war, können wir nicht wegdiskutieren, nützt ja nichts“, sagt Wessels. Leid tut es ihm vor allem fürs Juk-Haus und die „Dan­ce Company“. Aber auch die „ Beatles “-Tribute-Band „Kaiserkeller“ und die Gruppe „aberANDRE“, die mit ihrem modernen Stil auch ein jüngeres Publikum ansprechen sollte, hätten „irgendwann“ sicher eine zweite Chance verdient.

„Jeder Tag hatte so seine Prägung“, bilanziert Wessels und drückt dem Freitagabend den Stempel „Party“ auf. Schon die Jungs von „Duke Brass“ aus Teltow hätten es verstanden, „die Leute mitzunehmen“. Guildo Horn habe nicht nur die Schlagerfraktion als „professioneller Entertainer“ überzeugt. Die folgenden Auftritte von „Zack Zillis“ und „K.R.A.S.S.“ seien dann „Selbstläufer“ gewesen.

Auf den Sonntag schaut Wessels rundum zufrieden zurück. „Den Anspruch, ein unterhaltsames Familienprogramm zu bieten, haben wir glaube ich erfüllt.“ Er persönlich fand vor allem die Jonglage-Show von Christoph Engels „genial“. Und zum Abschluss hätten „Funny & Friends“ bei ihrem Abschiedskonzert „noch mal alles gegeben“. Auch die Stadt sei voll gewesen, hoffentlich zur Freude der Kaufleute.

Was die diesmal etwas spärliche Ausschmückung der „guten Stube“ angeht, gibt der Kulturchef zu: „Andere Dekos sind sicher mehr in Erinnerung geblieben.“ Immerhin werden die rund 600 Hula-Hoop-Reifen eine sinnvolle Weiterverwendung finden. „Die gehen in der nächsten Woche komplett in die Mammutstadt“, kündigt Wessels an, so dass für jedes Kind, das im Besitz eines Ferienpasses ist, einer abfallen müsste. Zum Schluss adressiert Wessels noch ein großes Lob an sein Team: „Das Orgabüro, erstmals geleitet von Andrea Schwien, hat ganze Arbeit geleistet.“

Auch aus Sicht der mitveranstaltenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) ist das Fest alles in allem gut gelaufen. „Das Wetter können wir leider nicht beeinflussen“, bedauert Geschäftsführer Jörg Hakenesch. Der „neue“ Marktplatz mit seiner verbesserten Infrastruktur wie den Servicepoints für Strom- und Wasseranschlüsse habe sich auf jeden Fall bewährt. An einigen Stellen, wie der Beleuchtung, müsse man für die Zukunft noch etwas nachjustieren.

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