Terrassenprojekt im Elisabeth-Tombrock-Haus
Für jeden Quadratmeter einen Sponsor gesucht

Ahlen -

Groß an Kopfstärke ist er nicht, der Förderverein des Elisabeth-Tombrock-Hauses. Doch an Leistungsstärke ist er sehr beachtlich. Das zeigte sich erneut am Dienstagnachmittag, als die „Einweihung“ des jüngsten Fördervereinsprojekts – die große gepflasterte Terrasse im Garten der Seniorenwohnanlage – auf dem Plan stand.

Donnerstag, 11.07.2019, 16:00 Uhr
Heimbeiratsvorsitzender Hans-Dieter Mauer, Erhard Richard, Karl-Heinz Meiwes, Mitarbeitervertreterin Anna Weitz, Anne Troester und Beirat Michael Vorderbrüggen (v.l.) freuen ich über die große Beteiligung am Terrassenprojekt.
Heimbeiratsvorsitzender Hans-Dieter Mauer, Erhard Richard, Karl-Heinz Meiwes, Mitarbeitervertreterin Anna Weitz, Anne Troester und Beirat Michael Vorderbrüggen (v.l.) freuen ich über die große Beteiligung am Terrassenprojekt. Foto: Peter Schniederjürgen

Die Aktion, um die Partyfläche im Garten der Anlage rollatoren- und rollstuhlgerecht zu gestalten, kostete letztlich nicht weniger als stolze 12 600 Euro.

„Zu viel für den Träger und auch zu viel für uns“, stellte der Fördervereins-Vorsitzende Erhard Richard klar. Doch damit war die Sache nicht abgeschlossen. Wie wäre es, die Fläche quadratmeterweise an Sponsoren zu verkaufen? „Wir boten es für 30 Euro pro Quadratmeter an. Und dafür gab‘s auch einen Platz auf der dazugehörigen Sponsorentafel“, erklärte Richard. Gesagt – getan: Schnell umgesetzt kam das Geld über Spenden oder „Verkäufe“ an Bewohner, Angehörige, Externe, Unternehmen und nicht wenige Mitarbeiter herein. „Zusammen mit der Förderung von 5000 Euro durch die Stadt, einer großzügigen Spende der Volksbank, den 3060 Euro ‚Verkaufserlös‘ und dem Vereinsbeitrag über den Rest konnten wir das stemmen“, bedankte sich Erhard Richard bei den Beteiligten.

Die Mühe hat sich gelohnt. Darüber steht als Sonnen- und Wetterschutz ein großräumiges Pavillonzelt, ebenfalls vom Förderverein. „Das wird bereits von den Bewohnern intensiv genutzt. Hier treffen sich viele Kartenspielerrunden“, freut sich Hausleiterin Anne Troester . Sie lobte auch die ansehnliche Spendensumme von den Mitarbeitern der Senioreneinrichtung. „Das spricht für die große Identifikation mit unserem Haus“, so Troester.

„Wenn ich hierhin komme, habe ich immer ein gutes Gefühl“, stellte Karl-Heinz Meiwes, stellvertretender Bürgermeister, fest. Er lobte den Unternehmungsgeist des Fördervereins. „Das ist es, was Häuser mit einem aktiven Förderverein eben auszeichnet: diese besonderen Zusatzleitungen“, so Meiwes. Denn schließlich gehen solche „Extras“ über die Pflichten des Trägers weit hinaus. „Dennoch sind sie für das Leben und Wohlfühlen eben sehr wichtig“, betonte der Vize-Bürgermeister. Zugleich lobte er seine Stadt: „Wir haben diesen Fonds für das ‚bürgerschaftliche Engagement‘ wohl als einzige Stadt im Kreis. Und da ist noch Geld drin“, regte der Kommunalpolitiker zu weiteren Ideen an.

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