Sportfest in Vorhelm
Gewitter forderte Unterbrechung

Vorhelm -

Der zweite Teil des Vorhelmer Sportfestes stand am Donnerstagabend ganz im Zeichen eines Freundschaftsspiels zwischen Bundeswehr-Soldaten und Spielern der TuS Westfalia.

Freitag, 12.07.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 16:22 Uhr
In einem Freundschaftsspiel traten Soldaten der ersten Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 (in rot-schwarzem Trikot) am Donnerstagabend gegen Spieler der TuS Westfalia Vorhelm an. Die Heimmannschaft siegte am Ende mit 2:0 durch Tore von Tristan Paul und André Kaldewei.
In einem Freundschaftsspiel traten Soldaten der ersten Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 (in rot-schwarzem Trikot) am Donnerstagabend gegen Spieler der TuS Westfalia Vorhelm an. Die Heimmannschaft siegte am Ende mit 2:0 durch Tore von Tristan Paul und André Kaldewei. Foto: Christian Wolff

In der 25. Minute ging nichts mehr. Das lag jedoch weniger an der Kondition oder möglichem Verletzungspech der beiden Mannschaften, sondern an höherer Gewalt: Ein Gewitter mit Starkregen unterbrach am Donnerstagabend das Freundschaftsspiel zwischen der ersten Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 und der TuS Westfalia Vorhelm.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Kicker aus dem Hellbachdorf bereits mit einem Tor vorne. Tristan Paul hatte in der 22. Minute, während sich über dem Feld schon pechschwarze Wolken auftürmten, den Treffer erzielt. Dann setzte der Regen ein – und der Abpfiff ertönte.

„Das zieht vorbei“, beruhigte Josef Remmert, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine (IG VVV) seine Umgebung. Spieler und Zuschauer nahmen es in der Tat gelassen, vertrieben sich die Zeit in den Kabinen und im Clubheim, bis TuS-Vorsitzender Peter Wiethaup nach der nassen Auszeit zum Wiederanpfiff rief.

Das Spiel markierte den Höhepunkt des gemeinsamen Sportfestes, das die Aufklärer als Patenkompanie gemeinsam mit den Vorhelmern ausgerichtet hatten. Am Vormittag hatte sich auch die Augustin-Wibbelt-Schule mit ihren Bundesjugendspielen eingeklinkt (die „AZ“ berichtete). Nachmittags boten die Soldaten aus der „Westfalen-Kaserne“ der Bevölkerung an, das Sportabzeichen zu machen. „Wir Soldaten sind gehalten, das Ganze jährlich zu wiederholen“, sagte Major Rene Rieckmann als Gastgeber und Kompaniechef. Doch nicht nur das Sportabzeichen hatten die Soldaten als Angebot mitgebracht: „Im Programm stehen auch kleine Spiele“, schmunzelte der Kompaniechef. „Wir haben uns dazu eine Mischung aus Minigolf und Fußball ausgedacht.“

An acht Stationen galt es, den Ball über die kniffeligsten Hindernisse ins Ziel – kein Tor – zu befördern. Da galt es zum Beispiel, das Leder über ein schmales Brett in eine olivgrüne Materialkiste zu befördern. Aus militärischen Kanisterpaletten konstruierten die Soldaten wirklich schwierige Parcours oder beim Fußballkegeln aus halbvollen PET-Flaschen eine Art Kegelbahn.

Freundschaftsspiel Bundeswehr gegen Westfalia Vorhelm

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  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
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  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Christian Wolff
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Peter Schniederjürgen
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Peter Schniederjürgen
  • Höhepunkt des Sportfestes war ein Freundschaftsspiel zwischen Bundeswehr-Soldaten und TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Peter Schniederjürgen

So waren Geschicklichkeit und Zielgenauigkeit gefragt. Denn es gab nur maximal sieben Versuche, danach drohten Strafpunkte. Doch das sah hier niemand so eng, denn schließlich stand der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Ernster wurde es dagegen beim Sportabzeichen: Laufen, Werfen und Springen sind die Basisdisziplinen, in denen sich Soldaten und Bürger bewiesen. Dazu kamen jedoch die zahlreichen Variationen. So konnte beim Werfen zwischen verschiedenen „Geschossen“ gewählt werden. Medizinball, Schlag- und Wurfball standen hier zur Auswahl.

Dazu boten die Soldaten ihren zivilen Gästen nach so viel sportlichem Engagement auch die nötige Stärkung. So wurde der Grill den ganzen Nachmittag über nicht kalt.

Und das Freundschaftsspiel, das nach seiner Zwangsunterbrechung fortgesetzt wurde, bot dem Publikum manch spannende Szene. Die Soldaten zeigten sich in bester Kondition. Dennoch gelang es dem erst spät eingewechselten André Kaldewei, den Spielstand für Vorhelm auf 2:0 zu erhöhen. Somit stand in der 70. Minute der Endstand fest. Die Bundeswehr-Mannschaft sah es jedoch positiv: „Wir haben durchaus damit gerechnet, hier zweistellig vom Platz gekegelt zu werden“, sagte Rene Rieckmann und zollte seinen Jungs großes Lob für den ganztägigen Einsatz im Sinne der Patenschaft. Dafür spendierte TuS Westfalia für alle eine Runde Kaltgetränke.

Wir Soldaten sind gehalten, das Ganze jährlich zu wiederholen.

Major Rene Rieckmann
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