„Tönnis rockt – bis die Schwarte kracht“
Beim Festival bebt das ganze Dorf

Tönnishäuschen -

Ein reines Rockfestival vermutet man, wenn es alljährlich heißt „Tönnis rockt“. Doch auch abseits von rockigen Klängen hatte die 14. Auflage des Musikfestivals im Kapellendorf am Samstag einiges zu bieten.

Sonntag, 14.07.2019, 17:45 Uhr aktualisiert: 15.07.2019, 08:42 Uhr
Tanzen erlaubt. Während erste Besucher auf Tuchfühlung mit den Bands gingen, blieben viele noch sitzen. Eine Zurückhaltung, die zahlreiche Besucher später ablegten und den Tanzbereich vor der Bühne in Beschlag nahmen.
Tanzen erlaubt. Während erste Besucher auf Tuchfühlung mit den Bands gingen, blieben viele noch sitzen. Eine Zurückhaltung, die zahlreiche Besucher später ablegten und den Tanzbereich vor der Bühne in Beschlag nahmen. Foto: Martin Feldhaus

Wenn Tönnis rockt, dann kracht die Schwarte. Wenn Tönnis rockt, dann bebt das Dorf. Wenn Tönnis rockt, ist alles anders. Warum? Dann verwandelt sich die idyllische Wiese vor der Alten Schule für einen Tag zu einem „Mini-Wacken“ und aus den Boxen schallen fetzige Sounds, die ein ganzes Dorf infizieren. Und zwar mit einem „Rockvirus“, der hochansteckend ist.

Wirklich nur ein „Rockvirus“? Nein, denn die 14. Auflage des Musikfestivals ist am Samstag deutlich vielfältiger und bietet neben rockigen Stücken auch Elektro, Pop und Funkiges. Eine Mischung, die passt und bis tief in die Nacht für Ekstase sorgt.

Den Anfang macht Hannah Stienen mit einem tiefgründigen Soloauftritt. Ihr Song „Loslassen“ geht allen sichtlich unter die Haut. Stienen präsentiert ihre Stücke mit viel Herzblut und berührt mit fester Stimme. Mitsingen fällt nicht schwer, denn Stienen schmettert einen Ohrwurm nach dem anderen von der Bühne. Die befindet sich in diesem Jahr nicht direkt vor der Alten Schule, sondern auf der Wiese an der gegenüberliegenden Seite

Weiter geht‘s mit der Gruppe „ Pierre Anhalter “. Ob diese Jungs auch per Anhalter nach Tönnis angereist sind, ist nicht bekannt. Ihr Auftritt jedenfalls wirkt wie ein Ausflug in die Neue Deutsche Welle, der definitiv Lust auf mehr macht.

Mehr, das sind in diesem Fall „The Planetoids“. Sie kommen mit ihrem Indie-, Disco- und Popsound super an. Vor der Bühne wird es nun immer voller und die ersten Besucher wippen rhythmisch zum Takt der Musik. Und das Wetter? Das hält. „Geil, wir dachten es würde regnen“, freut sich die Gruppe und brennt auf der Bühne ein musikalisches Feuerwerk ab.

Freiluft-Festival „Tönnis rockt“

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  • In Ahlens kleinstem Ortsteil wurde wieder groß gerockt. Foto: Martin Feldhaus
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Im Anschluss wird es mit der Band „Blaufuchs“ zum ersten Mal so richtig rockig. Hierbei sind die Parallelen zu den „Ärzten“ nicht zu übersehen. Denn politische Botschaften hat „Blaufuchs“ viele im Gepäck. Beispielsweise mit dem Lied „Wo du herkommst“. „Das ist so ein bisschen unser ,Schrei nach Liebe‘“, zieht das Trio aus Hildesheim einen Vergleich zur berühmten Hymne der Berliner Band.

Für einen optischen wie akustischen Höhepunkt sorgen die „Analogue Birds“. Die „Vögel“ kommen direkt von einem Auftritt an der Adriaküste und beeindrucken mit einem riesigen Didgeridoo, der für ein außergewöhnliches Klangerlebnis sorgt.

Mit der untergehenden Sonne beginnt dann die Ära des Rock’n’Roll. Die Band „Order 69“ hat jede Menge fetzige Gitarrensounds im Gepäck und sorgt endgültig für Tanzstimmung.

Eine Steilvorlage für „Mother Black Cat“, die zum Abschluss noch mal so richtig Gas geben. Womit? Natürlich mit echter Rockmusik und einer unglaublichen Bühnenpräsenz, die das gesamte Publikum in den Bann zieht. Wenn Tönnis rockt, dann bebt eben das Dorf.

Kein Wunder, dass die Organisatoren bei dem abwechslungsreichen Programm den Nerv der Besucher treffen. „Ich habe bisher nur Positives gehört“, freut sich Finn Gerullis vom Organisationsteam. Dass „Tönnis rockt“ zu einer echten überregionalen Marke geworden ist, merkt man den ganzen Abend über am Stand der Firma TDF. Hier gibt es die begehrten Festival-Shirts, die reihenweise an den Besucher gebracht werden. Genauso viel ist an den Getränke- und Grillständen los, so dass die rund 60 Helfer jede Menge zu tun haben. Doch die beschweren sich keineswegs. Denn wenn Tönnis rockt, ist ja immer alles anders.

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