Plüschtiere im Rettungswagen
Trostspender fährt stets mit

Ahlen -

Wenn der Rettungsdienst der Ahlener Feuerwehr ausrückt, sind auch Fuchs und Bär mit an Bord – als Stofftiere.

Mittwoch, 17.07.2019, 10:00 Uhr
Trostspender für die kleinsten Patienten übergab die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Feuerwehr Ahlen: Walter Wolf (r.), Jörg Hakenesch (2.v.r) und das Rettungsdienst-Team der Feuerwehr Ahlen.
Trostspender für die kleinsten Patienten übergab die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Feuerwehr Ahlen: Walter Wolf (r.), Jörg Hakenesch (2.v.r) und das Rettungsdienst-Team der Feuerwehr Ahlen. Foto: WFG

An etwa jedem zehnten Einsatz der Ahlener Feuerwehr sind Kinder beteiligt. Eine Ausnahmesituation für Rettungskräfte und die kleinen Patienten.

Die aktuelle Plüschtierspende der Wirtschaftsför-derungsgesellschaft Ahlen (WFG) unterstützt die Arbeit der Feuerwehr. Mehrere hundert Einsätze mit Kindern verzeichnet der Rettungsdienst im Jahr. „Für die Kinder ist so ein Rettungseinsatz eine absolute Ex­tremsituation, die verschreckt und in erster Linie Angst macht“, sagt Wachleiter und Wehrführer Walter Wolf . Um den kleinen Patienten in dieser Situation beizustehen, kommen Plüschtiere zum Einsatz. Eine kleine, aber nicht zu unterschätzende Maßnahme, um Trost und Ablenkung zu spenden. „Mit den Stofftieren bekommt unser Rettungsdienst einen völlig anderen Zugang zu den Kindern. Wir können der Ausnahmesituation etwas ihren Schrecken nehmen und Ängste abbauen, während wir professionell unsere Arbeit machen“, so Wolf.

Die flauschigen Trostspender.

Die flauschigen Trostspender. Foto: WFG

Bereits im vergangenen Jahr unterstützte die WFG die Feuerwehr mit einer Plüschtierspende. Nun gab es Affen, Füchse und Bären als Nachschub für die Rettungsfahrzeuge. „Mit der Ahlener Feuerwehr haben wir als WFG und unsere lokalen Unternehmen einen gut aufgestellten Partner an unserer Seite. Vom vorbeugenden Brandschutz über die Zusammenarbeit bei Großveranstaltungen bis hin zum Einsatzfall, können wir uns stets auf einen professionellen und unkomplizierten Umgang miteinander verlassen“, so WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch.

Auch in einer anderen Angelegenheit waren sich Wolf und Hakenesch einig. Nicht vergessen werden dürfe, dass neben den hauptamtlichen Kräften viele ehrenamtliche Feuerwehrleute ihre Freizeit opfern. Dieses Engagement fördere maßgeblich das Mitein­ander in der Gesellschaft. „Auch Unternehmen können davon profitieren“, plädierten beide an die Ahlener Betriebe, das Ehrenamt mit zu unterstützen.

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