Bergfest in der Mammutstadt
Korken-Quiz – kein Problem

Mammutstadt -

„Atemlos“ lässt (es) sich auch mit Korken im Mund singen. Warum? Weil Bergfest ist in der Mammutstadt.

Sonntag, 21.07.2019, 12:28 Uhr
SlySer motiviert die Menge. Und die ist ganz Ohr.
SlySer motiviert die Menge. Und die ist ganz Ohr.

Lieder mit einem Weinkorken zwischen den Zähnen singen ist gar nicht so einfach und die dann auch noch zu erraten wird ähnlich schwer: Das dachten wohl zumindest die Betreuer der Mammutstadt, als sie sich für den Wettbewerb zwischen den Stadtteilen der Ahlener Jugendstadt während des Bergfestes am Freitagnachmittag das Spielkonzept ausdachten. Aber weit gefehlt: Zwar waren die gesanglichen Leistungen der Betreuer dank des Korkens eher mäßig, die Musikkentnisse der Kinder dafür umso größer. Selbst eine umständlich erkennbarer Korkenversion von „Ein Stern“ wurde schnell erraten. „Chöre“, „Alle Kinder lernen lesen“, „Atemlos“ und viele weitere Songs erkannten die Vertreter der Stadtteile „Wasserturmstedt“, „Olfenbüttel“ „Zechopolis“, „Werseaue“, „Langstfurt“ und „Richterbachwinkel“ sofort – kein Team ging mit auch nur einem Fehler oder einem nicht erkanntem Lied von der Bühne.

Vor dem Stadtteilwettbewerb führte die Tanzgruppe der Mammutstadt bereits das erste Highlight auf, nach dem Korkenspiel folgte die Mammutstadt-Tagesschau. In dieser wurde insbesondere das Umweltbewusstsein der Mammutianer hervorgehoben, aber auch die Freude der Betreuer über neue gespendete Kaffeebecher, die die Kinder aufwendig bemalten.

Bergfest in der Mammutstadt

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  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur
  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur
  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur
  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur
  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur
  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur
  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur
  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur
  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur
  • Halbzeit in der Mammutstadt. Und das heißt: Bergfest! Foto: Chrtistoph Aulbur

Auch eine kleine Werbeunterbrechung hatte das Bühnenprogramm: Das stadteigene Reisebüro pries die noch anstehenden, mit vier Mammons pro Buchung preisgünstigen „Urlaubsreisen“ an: Eine Bioexkursion sowie eine Besichtigung der Feuerwehr können als Bildungsfahrt wahrgenommen werden, der Ausflug ins Rot-Weiß-Stadion mit dem Spielmobil dürfte dagegen eher Sport und Spaß dienen.

Als Arbeitsministerin geht man halt zu Sachen und guckt, was die da machen.

Leonie

Pünktlich nach Werbeende trat die Stadtspitze auf die Bühne: Bürgermeister Lennart Köper stellte seine Regierungsmannschaft und das gemeinsame Regierungsprogramm vor. Im Einzelnen gaben auch noch Leonie Taube (Sozialministerin), Sarah Schomaker (Kulturministerin) und Leonie Natrup (Ministerin für Finanzen und Arbeit) Statements an, wobei letztere mit ihrer Amtsinterpretation für viel Heiterkeit sorgte: „Als Arbeitsministerin geht man halt zu Sachen und guckt, was die da machen“, verkündete sie selbstbewusst.

Einen stimmungsvollen Schluss von Bergfest und Bühnenprogramm machte der Ahlener Rapper „Slyser“, der mit einem auf die 31. Mammutstadt gemünzten Song mit Kindern, Betreuern und Eltern die Wiese auf Lautstärke brachte, bevor sich die Mammut-Bürger ins wohlverdiente Wochenende verabschiedeten.

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