Spaßolympiade des IFF
Hopsen wie die Kängurus

Ahlen -

Sommerpause? Nicht beim Internationalen Frauenfrühstück, das am Samstag wieder in der Familienbildungsstätte lief. Zwar wiesen die Reihen urlaubsbedingt einige Lücken auf, wie Sabine Knauer bei ihrer Begrüßung erklärte, aber das vermochte den Spaß der Teilnehmer nicht zu trüben. Im Gegenteil, denn die Tischreihen füllten sich im Laufe des Vormittags doch noch deutlich mehr.

Montag, 22.07.2019, 17:00 Uhr
Mit der Stoppuhr wurde beim Schneckenschmaus die Zeit gemessen, die die Teilnehmerinnen zum Aufmümeln brauchten.
Mit der Stoppuhr wurde beim Schneckenschmaus die Zeit gemessen, die die Teilnehmerinnen zum Aufmümeln brauchten. Foto: Dierk Hartleb

Nach dem Frühstück mit internationalen Köstlichkeiten übernahm Bettina Neuhaus das Kommando und lud alle zur Teilnahme an der Spaßolympiade ein. Dazu hatte die sportaffine Ahlenerin mit einem kleinen Team einen Wettkampf mit acht Disziplinen ersonnen und zuvor auch selbst ausprobiert. Eindrucksvoll führte Bettina Neuhaus vor, wie sich eine Lakritzschnecke zweiteilen und sich ein Teil in einer Minute aufmümmeln lässt, ohne die Hände zu gebrauchen. Wer das beim anschließenden Wettkampf bravourös nachmachte, bekam einen Punkt auf seiner Wettkampfkarte gutgeschrieben.

Gegenwind gab‘s beim Filznudelweitwurf.

Gegenwind gab‘s beim Filznudelweitwurf. Foto: Dierk Hartleb

Geschicklichkeit war beim „Känguru-Transport“ gefragt, bei dem die Teilnehmer – darunter befanden sich auch einige Väter – wie ein Känguru hopsen und den Stofftier-Nachwuchs sicher in einem im Hosenbund eingeklemmten Handtuch über den Parcours befördern mussten. Als überraschend schwierig erwies sich der Filznudelweitwurf, weil die federleichten Wurfspielgeräte ein Opfer des Windes wurden, der im Garten der fbs kräftig die Backen aufplusterte.

Nicht nur Geschicklichkeit und Augenmaß waren beim Zielschwammwerfen oder Wandbillard gefordert, sondern auch Verstand und Wissen. Gar nicht so einfach, wie sich ein Blatt Papier zu Himmel und Hölle falten lässt. Und auch ein Din-A 4-Blatt zu einer Papierschlange zu zerreißen, ist nicht so leicht, wie‘s aussieht. Die Besten schafften es auf eine Länge über zwei Meter. Und bei der richtigen Zuordnung von Früchten zu den entsprechenden Baumblättern waren botanische Kenntnisse von Vorteil. Im Vordergrund stand aber der Spaß und den hatten alle Beteiligten. Zur Belohnung gab es am Ende einen richtigen Preisregen, über den sich vor allem die Kinder freuten.

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