Leifeld Metal Spinning
Know-how für eine Zukunftsbranche

Ahlen -

Bürgermeister Dr. Alexander Berger und WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch besuchten die Leifeld Metal Spinning am neuen Standort Am Vatheuershof.

Donnerstag, 25.07.2019, 13:00 Uhr aktualisiert: 25.07.2019, 16:46 Uhr
Die Fertigungshalle der Leifeld Metal Spinning AG am Vatheuershof.
Die Fertigungshalle der Leifeld Metal Spinning AG am Vatheuershof. Foto: WFG

Beim Besuch von Bürgermeister Dr. Alexander Berger am neuen Fertigungsstandort der Leifeld Metal Spinning AG am Vatheuershof gab es einen Blick hinter die Kulissen des Ahlener Weltmarktführers. Dessen Know-how ist auch auf dem Weg zu den Sternen gefragt.

Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren betrat am 21. Juni 1969 Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Nachdem es in den darauffolgenden Jahrzehnten zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung ruhiger um das Thema Raumfahrt geworden ist, legt die Branche derzeit enorme Wachstumszahlen vor. Laut dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (kurz BDLI) sind die jährlichen Wachstumsperspektiven mit rund fünf Prozent glänzend. Neben den traditionellen Raumfahrtnationen USA und Russland, sind in den vergangenen Jahrzehnten neue Player wie China, Indien, die Europäische Union oder auch private Akteure in den Markt eingetreten.

Dr. Alexander Berger, Oliver Reimann, Jörg Hakenesch, Benedikt Nillies und Jürgen Heller.

Dr. Alexander Berger, Oliver Reimann, Jörg Hakenesch, Benedikt Nillies und Jürgen Heller. Foto: WFG

„Die Drückmaschine, welche wir aktuell gebaut haben, ist weltweit einmalig und ermöglicht uns völlig innovative Möglichkeiten der Metallumformung“, schildert Leifeld-CEO Oliver Reimann den Besuchern die fabrikneue Maschine. Die von Leifeld produzierten Maschinen zur spanlosen Metallumformung, ermöglichen etwa in der Luft- und Raumfahrtindustrie die Komponentenproduktion von Ausströmdüsen bzw. Boostern und Turbinenteilen. Neben dieser Branche findet Leifeld-Maschinerie aber auch im Automotive oder Energiesektor ihren Einsatz.

Auch um größere Maschinen am Standort Ahlen konstruieren und bauen zu können, hat der Weltmarktführer in den vergangenen zwei Jahren kräftig erweitert. So bietet die neue Montagehalle mit rund 3500 Quadratmetern Fläche und 15 Metern Höhe beste Voraussetzungen, um weiter innovativ zu sein. Bürgermeister Berger zeigte sich beeindruckt: „Ich freue mich, dass Leifeld seit fast 130 Jahren dem Standort Ahlen die Treue hält und seine Fertigungskapazitäten ausgebaut und konzentriert hat.“

Die neue Halle bietet nun auch die Inhouse-Beladungen von Lastzügen, was bisher am Standort an der Feldstraße nicht möglich war: „Die vier Kräne ermöglichen es uns, auch große Maschinen unkompliziert zu verladen“, so der Technische Direktor Benedikt Nillies. Und Reimann ergänzt: „Mit der neuen Halle und den neuen Kapazitäten können wir noch flexibler auf die Wünsche unserer Kunden reagieren, so zum Beispiel das Einfahren oder Testen von Großmaschinen unter maximaler Last. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal der Stadt Ahlen und der hiesigen Wirtschaftsförderung unseren Dank für die Unterstützung während der Planungs- und Bauphase aussprechen.“

Ideale Voraussetzungen also, um auch in Zukunft Maschinen am Standort Ahlen zu bauen. Leifeld Metal Spinning hat in seinen fast 130 Geschäftsjahren über 6250 Maschinen hergestellt und in 60 Länder ausgeliefert.

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