Münsterland-Sternlauf
Der Sinn liegt im Helfen

Ahlen -

Trotz der Hitze: Zufrieden mit der Teilnehmerzahl zeigten sich die Organisatoren des Münsterland-Sternlaufs, der auch in Ahlen Station machte.

Montag, 29.07.2019, 12:30 Uhr
Trotz des hochsommerlichen Wetters fanden sich viele Sportbegeisterte, die für den Verein „Läuferherz“ liefen oder radelten.
Trotz des hochsommerlichen Wetters fanden sich viele Sportbegeisterte, die für den Verein „Läuferherz“ liefen oder radelten. Foto: Ralf Steinhorst

Am Samstag liefen und radelten beim Münsterland-Sternlauf viele sportbegeisterte Menschen für den Verein „Läuferherz“ in Münster, der das Kinderkrebszentrum an der Uniklinik in Münster unterstützt. Fünf Routen führten nach Münster, die Route Süd-Ost machte auch dieses Mal in der Mittagszeit auf dem Marienplatz Station. Die Kolpingsfamilie Ahlen hatte dort traditionell wieder eine Pflegestation eingerichtet.

Am Morgen gegen 8.30 Uhr hatten sich erste Läufer und Radfahrer in Lippborg in Marsch gesetzt, um in einer ersten Etappe Beckum anzusteuern. Ab 11.30 Uhr trafen dann in Ahlen, der dritten Station, die ersten Radfahrer ein, die wie ihre nachfolgenden Weggefährten mit großem Applaus begrüßt wurden. Da stand der Ahlener Manfred Kreutz schon in den Startlöchern für den um für 12 Uhr anvisierten Start zur dritten der insgesamt sieben Etappen bis zum Leonardo Campus in Münster, wo alle Routen zusammengeführt wurden. „Wer möchte nicht den Krebs besiegen?“, hatte Manfred Kreutz seine Motivation gefunden mitzulaufen Der Sinn liege schließlich im Helfen.

„Das ist super organisiert mit den Getränkeständen – ein Riesenkompliment“, traf Läuferin Margitta Hang aus Lippborg in Ahlen ein und stieg dort dann auch aus. Auch wenn die Temperaturen nicht so hoch waren wie an den Vortagen, sie reichten, um an der Kraft einiger Sportler zu kratzen. Sven Holtrup und Norbert Pinkerneil waren das Teilstück von Beckum nach Ahlen mit einer Distanz von 13,2 Kilometern gelaufen und nahmen es locker: „Beim nächsten Mal laufe ich vielleicht weiter“, hatte Sven Holtrup schon sein persönliches Ziel im Auge. Norbert Pinkerneil empfand die Etappe als angenehm: „Wind und Schatten – astrein“. Auch diese beiden Teilnehmer hatten die gute Verpflegung so nicht erwartet und verteilten ein großes Lob.

Die Kolpingfamilie hatte Obst, Getränke und Kuchen organisiert, die Stadt Ahlen wieder ein Flachgeschenk vorbereitet, das die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss an die Routenkoordinatoren Gesine und Gerd Willer überreichte. „Ich bin sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl“, zog Gesine Willer ihr Zwischenfazit. Mit 70 Teilnehmern sei man in Lippborg gestartet, das sei bei dem Wetter so nicht zu erwarten gewesen.

Der kommende neunte Sternlauf ist derweil auch schon terminiert, er wird am 1. August 2020 stattfinden.

Ich bin sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl.

Gesine Willer
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