Baugebiet „Hases Wiese“
Alles möglich außer glasierte Dachziegel

Dolberg -

Das Baugebiet „Hases Wiese“ kann schon Ende des Monats entwickelt werden, erklärte Uwe Maschelski beim Besichtigungstermin des SPD-Ortsvereins Süd-Ost-Dolberg am Samstag. Die Genossen hatten zuvor die Seniorenwohngemeinschaft St. Lambertus besichtigt und hatten dann einen Gang in das Baugebiet unternommen.

Montag, 19.08.2019, 14:20 Uhr
Mit Plan im Baugebiet „Hases Wiese“ unterwegs: die Mitglieder der SPD Süd-Ost-Dolberg. Hinten Sophia Maschelski, Frederik Werning und Uwe Maschelski sowie Ulla Woltering.
Mit Plan im Baugebiet „Hases Wiese“ unterwegs: die Mitglieder der SPD Süd-Ost-Dolberg. Hinten Sophia Maschelski, Frederik Werning und Uwe Maschelski sowie Ulla Woltering.

Gemeinsam mit Frederik Werning stellte Maschelski die Pläne für die Bebauung des 21 600 Quadratmeter großen Grundstücks in Trägerschaft der Stadt Ahlen vor. Es wird von der Einfahrt Twieluchtstraße aus erschlossen und bietet Platz für 25 Grundstücke. Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften entstehen auf Grundstücken von 400 bis 500 Quadratmetern.

„Alles ist bei der Ausführung machbar“, erklärte Ratsherr Maschelski , Dächer und Klinker könnten flexibel gestaltet werden – mit einer Ausnahme: glasierte Dachziegel sind nicht zulässig aufgrund ihrer Blendwirkung und weil sie atypisch für Dolberg sind.

Die komplette Erschließung des neuen Wohngebiets erfolgt noch in diesem Jahr, Bauherren müssen innerhalb von zwei Jahren den Neubau in Angriff genommen haben.

Auf dem Gelände ist auch der Bau einer Drei-Gruppen-Kindertageseinrichtung geplant. Die zuständige Fachbereichsleiter der Stadt, Ulla Woltering, machte den Bedarf deutlich, der mit Erweiterungsbauten der bisherigen zwei Einrichtungen nicht mehr gedeckt werden könne.

Es werde 16 Plätze für Kinder unter drei Jahren und 39 Plätze für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren geben, die Eröffnung sei für August 2021 geplant, erklärte sie. Ein Rückbau zu Wohnungen sei bei fehlendem Bedarf jederzeit möglich, kündigte die Fachbereichsleiterin an.  

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6859804?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Gründerszene ist unzufrieden mit Münster
Jung, pfiffig und von der eigenen Idee überzeugt: Gründer sind in der Regel hochmobil – und mit dem Standort Münster nicht wirklich zufrieden, sagt Prof. Thomas Baaken von der FH Münster (Bild unten).
Nachrichten-Ticker