Grünpflege in Vorhelm
Viel zu tun für den „Kümmerer“

Vorhelm -

Eines hatten die Anfragen von Franz-Josef Kröger (SPD) und Erhard Richard (CDU) am Dienstagnachmittag im Vorhelmer Ortsausschuss gemeinsam: Sie drehten sich beide um das optische Erscheinungsbild des Dorfes.

Donnerstag, 05.09.2019, 16:39 Uhr
Die roten Schotterstreifen im Ortsteil Vorhelm-Bahnhof sollen sukzessive zurückgebaut werden.
Die roten Schotterstreifen im Ortsteil Vorhelm-Bahnhof sollen sukzessive zurückgebaut werden. Foto: Christian Wolff

So belegten die Ortspolitiker zum Teil mit Fotos, wo Randstreifen und Baumscheiben ungepflegt sind, wo Schlaglöcher für Gefahren sorgen oder anderes im Argen liegt. Richard nahm besonders den Ortsteil Vorhelm-Bahnhof in den Blick, wo das Unkraut aus den rotgeschotterten Flächen neben einigen Bürgersteigen sprießt. „Es sind Schandflecken, die man dort auf den Straßen sieht“, wurde er deutlich. Im Dorfkern störe er sich zudem daran, dass zahlreiche abgängige Bäume zwar gefällt, aber nicht ersetzt worden sind. „Die Verkehrsinsel der Ecke Dornbreede / Zur Alwine bietet ebenfalls ein wenig erfreuliches Aussehen. Hier könnte eine Gestaltung erfolgen, wie sie durch die Verwaltung vor eineinhalb Jahren an der Mühlenstraße erfolgreich umgesetzt wurde.“

Bernd Döding , Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, versprach Abhilfe. „Die Baumstümpfe werden zeitnah abgefräst“, sagte er. Für den Bereich Vorhelm-Bahnhof kündigte er an, dass die roten Schotterstreifen sukzessive zurückgebaut würden. „Ziel ist, die Ränder in einen ansehnlichen Zustand zu versetzen.“ Allerdings wolle man mit der Neugestaltung warten, bis die Glasfaser-Ausrüstung gelaufen ist, da die Wege dann ohnehin aufgerissen würden.

Der sogenannte „Kümmerer“, der die Ahlener Umweltbetriebe bei der Grünpflege unterstützen soll, wird allerdings erst im Frühjahr 2020 seinen Dienst aufnehmen, so Döding. Ursprünglich hatte es geheißen, dass der Ansprechpartner der Bürger für alle Belange der Sauberkeit der öffentlichen Grün- und Straßenflächen schon jetzt an den Start geht. Doch mit der Batterie für das „Kümmerer-Fahrzeug“, einen Smart, gebe es Probleme, so Döding.

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